Acht Projektparter haben sich zusammengeschlossen, um Big Data in Industriebranchen zu bewältigen.

Acht Projektparter haben sich zusammengeschlossen, um Big Data in Industriebranchen zu bewältigen.Scott Maxwell – Fotolia.com

Unter solche Daten fallen beispielsweise Ergebnisdaten aus numerischen Simulationen sowie Sensordaten von Maschinen. Durch vergleichende Analysen und Datenkompression versuchen die Beteiligten die Daten auf ihren relevanten Kern zu reduzieren. Das spart Kosten für die Datenspeicherung und verschafft Ingenieuren einen besseren Durchblick. Vavid steht dabei für ‚Vergleichende Analyse von ingenieurrelevanten Mess- und Simulationsdaten‘.

Bei den untersuchten Daten handelt es sich um Ergebnisdaten aus numerischen Simulationen der Automobil- und Windindustrie sowie um Messdaten von Monitoring-Systemen von Windenergieanlagen. Durch die vergleichende Analyse der Daten entwickeln die Forschungspartner in einer ersten Projektphase eine Methodik zur Datenanalyse. Methoden und Techniken fließen in ein Datenmanagement-Systeme, das zentrale Datenhaltung und effizienten Datenzugriff sowie Datenbereitstellung ermöglicht.

In der zweiten Phase sollen mit Blick auf die Endanwender neue, allgemein anwendbare Software-Komponenten entstehen, die später auch in anderen Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt werden können.

Das im September 2014 gestartete Projekt läuft bis Ende August 2017. Das Projektvolumen beträgt rund 3,3 Millionen Euro – davon übernimmt das BMBF einen Förderanteil von rund 2,2 Millionen Euro.