Die modularen Multi-Target-Debug-Adapter von PLS unterstützen unterschiedliche High-Performance-Systeme, die mit zwei getrennten Mikrocontrollern auf einem Board redundante und gegebenenfalls invertierende Steueralgorithmen ermöglichen. Ein besonderer Fokus gilt dabei künftigen Anwendungen mit höchsten Anforderungen an die funktionale Sicherheit und Fehlertoleranz, beispielsweise Fail-Operational-Systemen im Bereich des autonomen Fahrens. Aber auch in aktuellen High-Performance-Automotive-Systemen wie den seit Kurzem von Infineon verfügbaren Automotive-Gateway-Entwicklungs-Boards mit zwei Aurix-Multicore-MCUs von Infineon stellt das Toolkit seine Debug-Fähigkeiten unter Beweis.

Aurix-MCUs; Der modulare Multi-Target-Debug-Adapter von PLS unterstützt Systeme mit zwei getrennten MCUs, die redundante und ggfs. invertierende Steueralgorithmen ermöglichen.

Der modulare Multi-Target-Debug-Adapter von PLS unterstützt Systeme mit zwei getrennten MCUs, die redundante und ggfs. invertierende Steueralgorithmen ermöglichen. PLS

Der Multi-Target-Debug-Adapter für das UAD3+ ermöglicht ein nahezu synchrones Anhalten und einen zusätzlichen Anschluss für bestimmte Trigger-Signale der beiden Aurix-Controller. Eine spezielle Logik im Multi-Target-Debug-Adapter verknüpft die Trigger-Leitungen so, dass ein nahezu synchrones Anhalten und Wiederloslaufen der beiden Aurix-MCUs möglich wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gesamtsystem auf einen Breakpoint in einem der beiden Controller oder auf eine vom Nutzer ausgelöste Break-Aktion reagiert. Der durch die interne Logik des Adapters und die Signallaufzeiten auftretende Zeitversatz beim Anhalten beziehungsweise Wiederloslaufen zwischen beiden Controller beträgt im Mittel nur zirka 65 ns, also bei typischen 300 MHz Taktfrequenz weniger als 20 Takte.