Das Joint Venture zur Automotive Cybersecurity will im Dezember 2018 sein Geschäft aufnehmen. Denso und NRI sollen jeweils 50 Prozent der Anteile an NDIAS halten. Geplant ist, gemeinsam integrierte Diagnose- und Beratungs-Software für Fahrzeugelektronik zu entwickeln, die von der Entwicklungsphase bis zur Massenproduktion Verwendung finden können. Neben der Erfahrung, die Denso in Sachen Cybersecurity mitbringt, soll dabei NRIs proprietäre Machine-Learning-Technologie zum Einsatz kommen, die bisher bereits im Finanzsektor oder in der Consumer-Elektronik genutzt wurde.

Automotive Cybersecurity

Automotive Cybersecurity gilt als Voraussetzung für Autonomes Fahren und Connectivity. Denso

Automotive Cybersecurity gewinne angesichts der Verbreitung des Automatisierten Fahrens und der zunehmenden Vernetzung von Fahrzeugen immer mehr an Relevanz, hieß es aus dem Unternehmen. Die Verabschiedung entsprechender internationaler Standards sei notwendig, um akute Bedrohungen wie Hacking effektiv abwenden zu können.

In Japan, wo das Automatisierte Fahren 2020 erlaubt werden soll, würden Autohersteller derzeit einer Überprüfung unterzogen und angehalten, Maßnahmen zur Verbesserung der Cybersecurity umzusetzen. Auch entsprechende Gesetzgebung sei geplant. Mit der Gründung von NDIAS stellt sich die beiden in Japan ansässigen Firmen wohl auch für den sich hier abzeichnenden und vermutlich sehr großvolumigen Markt auf.