Möchte ein Anwender Smarc 2.0 einsetzen, empfiehlt sich für eine schnelle Evaluierung ein Referenzcarrier und ein entsprechendes Smarc-Starterkit zu verwenden, welches von allen Module-Lieferanten angeboten wird. Dieser Träger bietet in der Regel alle drei Bildschirme (eDP/LVDS, HDMI, DP), einen zweiten GbE-Controller und die USB 2.0- und USB 3.0-Schnittstellen an. Durch einen Audio-Codec werden die Audio-Signale Mikrophoneingang und Kopfhörerausgang erzeugt. Das MB-Smarc-1 beispielsweise unterstützt eine microSD-Karte, vier moderne Einsteckkartenplätze für Computererweiterungskarten nach dem M.2-Standard mit Key E (Schnittstellen USB 2.0, PCIe), Key B (USB 2.0, SIM), und Key M (SATA, PCIe), vier serielle Schnittstellen (RS232) als auch Stiftleisten für zwei MIPI-CSI-Kameras, zwölf GPIO, Lüfter, SMBus und vier I2C.

Smarc-Anwendungen

Smarc-Module wie das TQMxE39S sind nicht auf ein bestimmtes Marktsegment begrenzt, sondern finden Verwendung in einer Vielzahl verschiedener Anwendungsszenarien wie industrielle Automatisierung, Gebäudeautomatisierung, medizintechnische Geräte, Spiele- und Unterhaltungselektronik, Steuerungsgeräte der Energieerzeugung und -verteilung, Smart Grid, IoT-Gateways sowie Bahn-, Flug- und Busverkehr.

Seite 3 von 3123