In Zahlen stieg der Umsatz auf 949 Millionen Euro. Die Auftragslage entwickelte sich besser, sodass mit 1,04 Milliarden Euro erneut die Milliarden-Grenze überschritten wurde. Die Book-to-Bill Rate (Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz) verharrte mit 1,09 auf hohem Niveau.

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Der FBDi-Vorstandsvorsitzende Georg Steinberger geht davon aus, dass der Umsatz der deutschen Bauelemente-Distributoren im Gesamtjahr 2018 wohl nur im mittleren einstelligen Bereich wachsen wird. FBDi

Bei den größeren Produktsegmenten wuchsen die passiven Komponenten mit 14,4 Prozent (auf 137 Millionen Euro) am stärksten, gefolgt von der Elektromechanik (7,7% auf 100 Millionen Euro) und den Halbleitern (2,8% auf 654 Millionen Euro). Stromversorgungen wuchsen um 13,7 Prozent auf 27 Millionen Euro, die Umsätze mit Displays sanken um 4,3 Prozent auf 21 Millionen Euro. Kleine Änderungen ergaben sich in der Umsatzverteilung: Halbleiter 68,9 Prozent, Passive 14,4 Prozent, Elektromechanik 10,6 Prozent, Stromversorgungen 2,8 Prozent, der Rest summiert sich auf 3,3 Prozent.

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: „Der Effekt von verschobenen Aufträgen aufgrund der schlechten Liefersituation setzt sich auch im zweiten Quartal fort. Seit Mitte 2016 sind die Aufträge deutlich stärker gewachsen als der Umsatz, schlagen sich aber nicht erkennbar im Umsatzwachstum nieder. Dies deutet darauf hin, dass entweder der Rückstau wächst oder Stornierungen zugenommen haben. Das Gesamtjahr 2018 wird dies widerspiegeln und bestenfalls im mittleren einstelligen Bereich wachsen.“

Keine Auswirkungen auf das allgemeine deutsche Wirtschaftswachstum scheine bisher der Handelsstreit zu haben, so Steinberger. Der Hochtechnologiemarkt scheine im Großen und Ganzen unbeeinflusst von der politischen Lage zu bleiben. Endogene Faktoren wie fehlende Produktionskapazitäten und Verknappung spielten eine wesentlich größere Rolle.