Im April sind die Exporte der deutschen Elektroindustrie um 3,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf 16,8 Milliarden Euro gestiegen.

Die Elektroexporte stiegen im April um 3,8 Prozent.

Die Elektroexporte stiegen im April um 3,8 Prozent. ZVEI

„Zwar hat sich das Wachstum verglichen mit den ersten drei Monaten dieses Jahres etwas verlangsamt, gleichwohl zeigen sich die Elektroexporte trotz globaler Konjunkturabkühlung und schwelender Handelskonflikte bislang ziemlich robust“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt. Allerdings stelle sich die Entwicklung der Lieferungen in die einzelnen Länder zunehmend differenzierter dar. Im Zeitraum von Januar bis April übertrafen die Branchenausfuhren mit 71,5 Milliarden Euro ihren Vorjahreswert um 5,3 Prozent.

Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland zogen stärker an als die Exporte. Sie erhöhten sich im April um 5,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf 15,5 Milliarden Euro. Zwischen Januar und April stiegen sie um 6,8 Prozent auf 65,1 Milliarden Euro.

Die deutschen Elektroexporte in die Industrieländer beliefen sich im April auf 10,8 Milliarden Euro – ein Plus von 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Zuwächse gab es bei den Ausfuhren in die USA (14,1 % auf 1,6 Mrd. Euro) und nach Japan (12,4 % auf 258 Mio. Euro). Die Exporte in die Eurozone legten um 1,1 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro zu. Hier gab es ein Plus von 5 Prozent bei den Lieferungen nach Frankreich (auf 1,1 Mrd. Euro) und von 5,7 Prozent bei denen nach Italien (auf 789 Mio. Euro). Die Ausfuhren nach Großbritannien hingegen waren im April stark rückläufig (- 18,9 % auf 662 Mio. Euro). Auch die Exporte in die Niederlande (- 11,6% auf 859 Mio. Euro), nach Österreich (- 5,2 % auf 692 Mio. Euro) und Spanien (- 5,7 % auf 507 Mio. Euro) fielen.