Der VMDA rechnet damit, dass 2013 der Umsatz im deutschen Maschinenbau auf 209 Milliarden Euro steigen wird.

Der VMDA rechnet damit, dass 2013 der Umsatz im deutschen Maschinenbau auf 209 Milliarden Euro steigen wird.

Die aktuelle Tendenzbefragung bei den VDMA-Mitgliedsunternehmen, an der sich 483 Unternehmen beteiligten, hat ergeben, dass sich 19 % als Weltmarktführer sehen. Weitere 43 % zählen sich zur Spitzengruppe der ‚Top Five‘. Die Tendenzumfrage zeigt auf, dass unter den Maschinenbauern ein extrem starker Glaube an die eigene Innovationskraft vorhanden ist. 49 von 100 befragten Unternehmen glauben, dass es ihnen in fünf Jahren besser gehen wird als heute. „Dies wird auch durch unsere Produktionsprognose für 2013 unterstrichen, die auf plus 2 % lautet“, bekräftigte Lindner.

Als wichtigste Strategie ihre Wettbewerbsposition zu verbessern, nannten die Unternehmen die Erschließung neuer regionaler Märkte. Als fast genauso wichtig stuften sie ein, das Dienstleistungsangebot zu stärken oder Produktionspotenziale zu heben. Der Hauptkonkurrent des deutschen Maschinenbauers sitzt noch immer im eigenen Land. Daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Als weitere Konkurrenten folgen die USA, Italien, Japan, Frankreich und China. In Bezug auf die preisliche Wettbewerbsposition hat Deutschland seit der ersten Umfrage im Jahr 2000 im internationalen Vergleich verloren. Der Gewinner heißt China. 24 % der Unternehmen haben hier ihren Hauptwettbewerber lokalisiert. In Bezug auf die technische Wettbewerbsfähigkeit konnten die deutschen Maschinenbauer – wie auch Italien und die Schweiz – ihre Wettbewerbsposition leicht ausbauen, während Japan, die USA und Frankreich ihre Wettbewerbsposition in diesem Bereich verschlechtert haben.

Vor zehn Jahren – 2002 – lag der Umsatz der Maschinenbauindustrie bei 133 Milliarden Euro. „Das heißt, wir haben in zehn Jahren 57 % – also mehr als die Hälfte zugelegt“, berichtete Lindner. Entscheidend dafür sei die weiter fortschreitende Internationalisierung. Die Exportquote sei in den letzten zehn Jahren von 68 % (2002) auf rund 75 % (2011) gestiegen. „Für ein kleines Land wie Deutschland ist es sensationell, nach wie vor Maschinenbau-Exportweltmeister zu sein“, betonte der VDMA-Präsident.