Eckdaten

Für alle, die in der Robotik, industriellen Automatisierungstechnik oder im Maschinenbau arbeiten, können Stillstandzeiten frustrierend sein und den Verlust von Zeit und Geld mit sich bringen. Der Übergang des Gebers vom analogen zu einem digitalen Bauteil innerhalb eines M2M-Systems eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Die Wiederherstellungszeit wird verkürzt und Probleme lassen sich insgesamt schneller beseitigen.

Das industrielle Internet der Dinge (IIoT; Industrial Internet of Things) mit seiner Fähigkeit, M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine), Sensordaten und Automatisierungstechnik zu nutzen, wird die Art und Weise verändern, wie Maschinen Daten erfassen und untereinander kommunizieren. Die Entwicklung von analogen hin zu digitalen Systemen führt zu hochintelligenten Maschinen, die in der Lage sind, Diagnosefunktionen zu nutzen und Entwicklern wichtige Informationen und Zugriff auf bisher nicht verfügbare Daten zu ermöglichen. Diese Daten markieren eine neue Ära für Entwickler, die bemerkenswerte Fortschritte bei der Steigerung der Leistungsfähigkeit einer Maschine ermöglichen, Fehler autonom vorherzusagen und dabei Ausfallzeiten zu verringern.

Digitale Encoder

Diagramm eines Standard-M2M-Kommunikationssystems

Diagramm eines Standard-M2M-Kommunikationssystems CUI

AMT-Encoder haben ein digitales, ASIC-basierendes Design.

AMT-Encoder haben ein digitales, ASIC-basierendes Design. CUI

Eine entscheidende Komponente im Motion-Control-Rückkopplungskreis von Roboter-, Energie-, Luft-/Raumfahrt-, Industrie- und Automatisierungsanwendungen ist der Drehgeber (Rotary Encoder). Er hat die Aufgabe, langfristige Zuverlässigkeit, Stabilität und dauerhaften Betrieb zu gewährleisten, obwohl er häufig in rauen Umgebungen mit Schmutz, Fett, Staub, variablen Temperaturen und starken Vibrationen arbeiten muss. Der jüngste Aufschwung in der Roboter- und Automatisierungstechnik hat zu einer steigenden Nachfrage nach schnelleren, intelligenteren, präziseren und effizienteren Encodern geführt. Die derzeit auf dem Markt erhältlichen Geber liefern Entwicklern von Antrieben jedoch keine Informationen. Hier bietet CUI eine Lösung. Die digitalen Encoder der Serie AMT sind ASIC-basierend und bieten Zugriff auf Diagnose- und Programmiertools.

Durch die Integration von Diagnosefunktionen in den Drehgeber erhalten Entwickler Zugriff auf wichtige Systemdaten, die ihnen mit herkömmlichen analogen Systemen nicht zur Verfügung stehen. Der Wert dieser Daten besteht darin, dass das System schnell feststellen kann, ob der Drehgeber ordnungsgemäß funktioniert, vollständig ausgefallen ist, falsch ausgerichtet oder nicht mehr funktionsfähig ist. Das System kann die Daten dann nutzen, um die Bediener über bevorstehende Probleme zu informieren und unabhängige, fundierte Entscheidungen vor dem Start des Motors zu treffen und so Folgeschäden zu vermeiden. Darüber hinaus kann diese Funktion für vorbeugende Maßnahmen genutzt werden, zum Beispiel für die Durchführung einer Encoder-Good-Testsequenz vor dem Ausführen einer Anwendung. Mit solchen Funktionen lassen sich Ausfallzeiten auf ein Minimum reduzieren und Probleme vorhersagen, die bei Einheiten im Feld auftreten könnten.

Vorbeugende Wartung

Darüber hinaus lassen sich die Diagnosedaten über ein Kommunikationsnetzwerk überwachen und analysieren. Die Daten liefern Informationen über die Leistungsfähigkeit, mit denen sich Fehler im Motion-Control-System vorhersagen lassen, bevor sie auftreten. Die Diagnosedaten des Gebers werden direkt am Motor abgegriffen und sind nicht nur auf die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Drehgebers beschränkt. Sie können auch als Indikator für andere Probleme innerhalb des Systems dienen, einschließlich Lagerverschleiß, Wellenversatz und thermische Beeinträchtigung. Eine gründliche Analyse dieser Daten ermöglicht die kontrollierte vorbeugende Wartung einer Maschine. So lässt sich jedes Problem beheben, bevor ein folgenschwerer Ausfall eintritt. Dies begrenzt die Ausfallzeit, verlängert die Lebensdauer der Maschine und steigert die allgemeine Systemintelligenz.

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