Heute und damals: Die Dosenklemme 2273 überzeugt mit einer 51 Prozent kleineren Baufläche im Vergleich zu ihrem Pendant von 1973.

Heute und damals: Die Dosenklemme 2273 überzeugt mit einer 51 Prozent kleineren Baufläche im Vergleich zu ihrem Pendant von 1973.

51 Prozent kleiner ist sie als das anno 1973 entwickelte Ursprungsmodell 273. Die Rede ist von Wagos Dosenklemme 2273, die nicht nur mit ihrer kleinen Baugröße überzeugt. Die Komponente ist zudem stylish und leicht zu installieren. Fehler beim Stecken des Leiters oder bei der Abisolierung werden schon im Ansatz erstickt. Herausforderung in der Elektroinstallation: Der Anwender muss immer mehr Leitungsverzweigungen in Abzweig- und Geräteverbindungsdosen unterbringen. „Um hier wieder mehr Spielraum zu haben und gleichzeitig die Handhabung zu verbessern, haben wir eine grandios kleine und vielseitige Dosenklemme entwickelt, nämlich die 2273“, verkündet Konrad Stro­miedel, technischer Leiter Interconnection bei Wago Kontakttechnik im nordrhein- westfälischen Minden, mit sichtbarem Stolz. Die Klemmen der Produktfamile 2273 sind um die Hälfte kleiner als die 1973 auf den Markt gebrachten und berühmten Wago-Klemmen der Baureihe 273. „Möglich wird das durch ein völlig neues Kontaktsystem, mit dem eine im größten Leiterquerschnitt verdrahtete Klemme nur um die äußere Isolierschicht größer ist als das Leiterbündel selbst“, erklärt Konrad Stromiedel. „Dies sind die kleinsten Abmessungen, bei denen die normativen und praktischen Anforderungen an eine Verbindungsdosenklemme erfüllt werden können. Die Klemmen lassen sich viel leichter in Abzweig- und Geräteverbindungsdosen einlegen und mindern so auch das Risiko, Einzeladern zu beschädigen.“

Mit einem großen Anschlussbereich glänzen

Neben ihrer Größe glänzen die Verbindungskomponenten mit weiteren Vorteilen. Ihr großer Anschlussbereich ermöglicht es dem Installateur, eindrähtige Leiter von 0,5 bis 2,5 Quadratmillimeter anzuschließen. Damit wird zukünftig nur noch eine Bau­reihe benötigt, um alle Anschlussquerschnitte zu befestigen. Das transparente Klemmengehäuse ermöglicht Sichtprüfungen, zum Beispiel, ob alle Leiter bis zum Anschlag eingesteckt sind, oder ob die Prüfspitze weit genug in die Prüföffnung eingetaucht ist. Außerdem kann der Elektriker über eingebaute Sichtfenster leicht erkennen, ob er die Leiter korrekt abisoliert hat und somit den ­Berührungsschutz einhält. Der zulässige Nennstrom der Klemmen beträgt 24 Ampere, passend zum maximalen Anschlussquerschnitt von 2,5 Quadratmillimeter. Die zulässige Nennspannung von 450 Volt ermöglicht den Einsatz in allen 230- und 400-Volt-Netzen. Diese Daten sind vom VDE geprüft und werden mit dem ENEC-Zertifikat und dem Prüfzeichen auf der Klemme belegt, so die Aussagen des Mindener Herstellers. Die Verbindungselemente sind als Zwei-, Drei-, Vier-, Fünf- und Acht-Leiter-Klemmen verfügbar. Bis zur Fünferklemme sind die Anschlüsse in einer Reihe angeordnet, die Acht-Leiter-Klemme verfügt über jeweils vier Anschlüsse in zwei übereinander liegenden Reihen. Zudem überzeugt das kleine Bauteil mit hoher Wirtschaftlichkeit. Die im Vergleich zur Serie 273 um 51 Prozent kleineren Klemmen lassen sich einfacher und schneller verarbeiten. Die Ausführungen unterscheiden sich durch unterschiedliche Farben ihrer Deckel. Dadurch kann der Anwender schneller und einfacher auf sie zugreifen, mögliche Fehler werden gleich im Ansatz erstickt. Letztendlich ist auch der Logistikaufwand niedriger, aufgrund weniger Klemmenvarianten und einem kleinen Transportvolumen. (eck)