In der Standardversion ist sie mit zwei PCIe-Mini-Card-Steckplätzen, sowie zwei SIM-Karten-Slots ausgestattet. Je nach Bedarf können entweder zwei oder drei redundante SMA-Antennenstecker pro PCIe-Mini-Card frontseitig angebracht werden, so dass auch in verschiedenen Frequenzbereichen die jeweils stabilste Verbindung gewährleistet werden kann. Außerdem bietet die F223 die Möglichkeit, beide PCI-Express-Mini-Cards separat an- oder auszuschalten beziehungsweise zurückzusetzen.

Speziell für Anwendungen mit häufigen orts- oder tarifgebundenen Netzwerkwechseln wurde das Adapterboard AE64 konzipiert. Jede PCIe-Mini-Card der F223 kann damit bis zu zehn zusätzliche SIM-Karten ansteuern, womit maximal 22 SIM-Karten auf nur einem Trägerboard untergebracht werden können.

22 SIM-Karten auf einem Trägerboard

Wird eine noch größere Auswahl an SIM-Karten benötigt oder könnten sich mehrere On-Board-Systeme eine SIM-Karte teilen, kann hier auf einen SIM-Karten-Emulator zurückgegriffen werden.  Durch den Emulator können die Daten einer extern installierten SIM-Karte an ein System zum Beispiel im fahrenden Zug übertragen werden, womit sich das entsprechende Netz für kurze Zeit virtuell nutzen lässt.

Für den Einsatz in rauer Umgebung ist die F223 für eine Betriebstemperatur von -40 bis +85 °C ausgelegt. Außerdem ist die Karte zum Schutz vor Feuchtigkeit und Staub lackiert.