Lösungen gegen Cyberangriffe und Betriebsausfälle

Auf der Ausstellungsfläche von knapp einer halben Millionen Quadratmeter, gibt es alles von der Automatisierung bis zur Zustandsüberwachung.

Auf der Ausstellungsfläche von knapp einer halben Millionen Quadratmeter, gibt es alles von der Automatisierung bis zur Zustandsüberwachung. Deutsche Messe

Vernetzung ist das Gebot der Stunde – auf technologischer Ebene sowie zwischen Unternehmen und Branchen. Doch zum ganzen Bild gehört auch, die Risiken und Herausforderungen im Blick zu behalten. Denn Vernetzung bedeutet, sich zu öffnen und sich auf digitale Infrastrukturen verlassen zu müssen. IT-Sicherheit wird deshalb eine noch größere Rolle spielen. Mit dem neuen Ausstellungsbereich Industrial Security schafft die Digital Factory in Halle 6 eine zentrale Anlaufstelle für Anwender und Produktentwickler aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der industriellen Automation. Der Ausstellungsbereich umfasst einen Gemeinschaftsstand, das Forum Industrial Security und Individualausstelle, die alles zeigen was vor Cyberangriffen und Betriebsausfällen schützt – von Security by Design über die Authentifizierung und Verschlüsselung bis hin zu Kopierschutz und Zutrittskontrolle.“

Zu den Themen im dazugehörigen Forum Industrial Security gehören: Security by Design, IT-Sicherheit in der Gesellschaft, Zertifizierung und Standards, Datenschutz und Recht, Security von Plattformen, Security Management, IoT Security, Industrie 4.0 Security, Security von Industrieprotokollen oder auch Security & People. Zudem demonstrieren Anwender im Forum Lösungsansätze ebenso wie Best-Practice-Beispiele.

„Die Sicherheit von Gesellschaft und Industrie hängt nicht zuletzt davon ab, wie erfolgreich wir diese nicht nur in den Produkten, sondern auch in den Köpfen der Mitarbeiter und Bürger verankern“, sagt Steffen Zimmermann,, Abteilung Informatik im VDMA, der das Forum gemeinsam mit der Deutschen Messe veranstaltet.

Logistik 4.0

Hintergrund für die Reintegration der CeMAT in die Hannover Messe ist die zunehmende Bedeutung der Automatisierung (Industrie 4.0) für die Logistik, denn die Digitalisierung ist schon heute einer der wesentlichen Treiber in dieser Branche. Es geht darum, komplexe Prozesse zu beherrschen und effizient zu gestalten. „Der Kunde möchte alles – und das am liebsten sofort“, beschreibt Köckler die Herausforderung, vor der der Handel aktuell steht. Dort sind die Abläufe bisher kaum automatisiert. Künftig werden jedoch neue Logistik-Prozesse notwendig, die der hohen Komplexität von Lieferketten gerecht werden. Dies beginnt bereits im automatisierten Lager, wo die Abläufe von Softwareprogrammen gesteuert werden, Roboter rund um die Uhr eigenständig durch die Hallen navigieren und Waren zur richtigen Zeit in der richtigen Menge zum Zielort bringen.

Auch Produktions- und Logistikprozesse werden immer enger intelligent miteinander vernetzt, um noch effizienter und flexibler und damit kostengünstiger produzieren zu können. Auf der CeMAT lässt sich diese Verschmelzung direkt erleben.

Die CeMAT wird 2018 die Hallen 19, 20, 21, 24, 25 und 26, die vier Pavillions P32 bis P35 und einen Teil des Freigeländes zwischen den Pavillions und der Halle 27 belegen. Halle 19 und 20 wird für Aussteller aus den Bereichen Software und IT, Lagersysteme und -anlagen sowie Foren und Sonderschauen (Logistic 4.0 Experience Hub, Logistics Start Ups und Logistics 4.0 Forum) beherbergen. In die Halle 21 kommen die Fördertechnik, FTS, Logistik-Roboter, Automatisierung und Produktionslogistik sowie das Logistics Solutions Forum. Halle 24 wird für Transportlogistik, Verpackungstechnik, Kennzeichnungstechnik, Track&Trace sowie Kommissionierung zur Verfügung stehen. In den Hallen 25 und 26 werden Krane, Elektrofahrzeuge, Hebezeuge, Hubarbeitsbühnen und Flurförderfahrzeuge zu sehen sein.

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