SE Spezial-Electronic: „Inhabergeführte mittelständische Distributoren wie SE Spezial-Electronic können aufgrund der kurzen Entscheidungswege erfahrungsgemäß oft wesentlich flexibler auf individuelle Kundenwünsche und -anforderungen reagieren als die meist doch sehr stark hierarchisch geprägten Hersteller“, sagt Rolf Aschhoff, Vicepresident Marketing & Sales SE Spezial-Electronic. Mittlerweile nutzten mehr Kunden bei der Evaluierung und Entwicklung das technische Know-how der Distributoren.

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Mittelständische Distributoren können mit Flexibilität punkten, sagt Rolf Aschhoff von SE Spezial Electronic. SE Spezial Electronic

Auch hätten viele Hersteller die Zahl ihrer FAEs zuletzt deutlich reduziert, sodass Design-in-orientierte Distributoren vermehrt zur verlängerten Werkbank würden. „In dieser besonders intensiven und partnerschaftlichen Form der Zusammenarbeit erhalten unsere Produktspezialisten inzwischen oftmals die gleiche Aus- und Weiterbildung wie die Mitarbeiter unserer Vertragspartner.“ Doch dies erfordere eine gewisse Fokussierung auf die Kernbereiche, in denen man jeweils nur mit einer begrenzten Anzahl von Anbietern kooperiere.

Auch modifizierbare Eigenentwicklungen wie der industrietaugliche Bluetooth-4.0-USB-Stick SE Skipper gehören zum Portfolio.

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Die Schukat Geschäftsleitung (Bert, Georg und Edith Schukat) steht für die Tradition der Familienunternehmen. Schukat

Schukat: 2017 will das Familienunternehmen Schukat aus Monheim am Rhein erstmals das Umsatzziel von 100 Mio. Euro überschreiten.

Dazu wurde der Bereich Business Development erweitert. Zudem baut der Distributor ein komplett automatisiertes Lager und will mit einer neuen Halle die vorhandene Lagerfläche deutlich erweitern. Hinzu kommt der Ausbau des Power-Supply-Programms mit Neulistungen von Mean Well sowie der Erweiterung des AC/DC- und DC/DC-Programms von Recom.

Reichelt Elektronik:  „Wir beobachten in Deutschland eine  Distributorenlandschaft, in der die Top-10-Distris ungefähr 70 Prozent des Market Shares bedienen“, sagt Tobias Thelemann, Produktmanager für mechanische Bauelemente und Automation bei Reichelt Elektronik. Für die restlichen Mitbewerber sei der Wettbewerb viel härter geworden.

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Tobias Thelemann von Reichelt Elektronik beobachtet, dass der Markt für mittlere und kleinere Distributoren enger wird. Reichelt Elektronik

Gefordert sieht sich der auf mechanische Bauelemente spezialisierte Distributor beim Einholen internationaler Zulassungen und umfangreicher Nachweise. „Nicht nur europaweite, sondern globale Einsetzbarkeit von Komponenten ist für unsere Kunden zum Must have geworden.“ Um diesem Bedarf zu entsprechen, setze man zunehmend auf A-Brands.

Reichelt sieht sich als Spezialist für die flexible Beschaffung. Auch das Kernsortiment von 80.000 Produkten übersteigender Waren, Entwicklungsdienstleistungen spielen in diesem von hochkompetitiven Preisen getriebenen Geschäft keine Rolle. Als künftigen Entwicklungstreiber für den weiteren Sortimentsausbau macht Reichelt vor allem den Themenkreis Industrie 4.0 aus. Dazu baute das Unternehmen mit der Neueröffnung eines Logistikzentrums im Jahr 2016 sein Portfolio erheblich aus.

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