Reinhardt: Als Alternative zu Spritzgehäusen mit Dosiernadeln eignet sich das Dosiersystem PMDS 99. Bei diesem System wird das flüssige Medium mithilfe eines Schlauchs und einer Dosiernadel ausgebracht. Da die Schlauchpumpe mit einem hochauflösenden Schrittschaltmotor arbeitet, sind die Präzision der Dosiermenge und die Reproduzierbarkeit höher als bei herkömmlichen Systemen. Ein Dosieren ohne Unterbrechungen durch Kartuschenwechsel ist ebenfalls möglich. Der Schlauch ist dabei das einzige Teil, das mit dem Medium in Kontakt kommen kann. Eine Kalibrierung ist mithilfe des mikroprozessorgesteuerten Schrittschaltmotors möglich. Bei zähflüssigen Medien lässt sich ein Rückziehen nach erfolgreichem Dosieren programmieren, sodass kein Nachtropfen entsteht. Die Programmierung erfolgt via PC über die integrierte RS232-Schnittstelle. Eine Software zur Steuerung eines Kreuztischs ist optional erhältlich: Mit ihr lassen sich unterschiedliche Dosierungen an verschiedenen Orten vornehmen, z. B. für Dichtungskonturen. Für den Betrieb ist keine Pressluft notwendig, eine 230 Volt-Versorgung reicht aus. (pe)

 

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