Die kompakten Drehgeber haben eine Bauhöhe von 40,5 mm inkl. Wellenklemmung (Gehäusedurchmesser 58 mm). Dabei steht eine Version mit durchgehender Hohlwelle bis zu 12 mm Durchmesser alternativ zur Wellenvariante zur Verfügung. Sie vereinfacht den Einbau der Geber, die Einbaukosten sind geringer. Die Geräte besitzen eine Auflösung bis 25 Bit und sind frei programmierbar. Möglich werden die Miniaturisierung und die Hohlwellenversion unter anderem durch den Einsatz einer Integrativtechnologie. Diese Technologie erlaubt gleichzeitig auch hohe Schockbelastungen der Geber bis 250 g/6 ms oder den Einsatz in stark EMV-verseuchtem Umfeld.


Für die programmierbare SSI-Variante stellt der Hersteller ein PC-Programmier-Tool Ezturn zur Verfügung. Damit sind alle wichtigen Funktionen frei programmierbar. Es können z.B. die Auflösung/360° (max. 12 bit), die Gesamtmessstrecke (max. 13 bit) ebenso wie die Anzahl der Multiturnumdrehungen skaliert werden. Des Weiteren lassen sich damit Codeart, Drehrichtung oder die Nullsetzposition einstellen. Auch diverse Diagnosefunktionen werden unterstützt. Die Drehgeber liefert der Hersteller derzeit mit SSI Schnittstelle aus, Feldbusversionen sind geplant. Die Geber unterstützen Drehzahlen von 6000 U/min im Dauerbetrieb, und erlauben auch hochdynamische Start- und Bremsbelastungen, ohne dass Verschleißerscheinungen auftreten.


Halle 5, Stand 5-380