Ausgestattet mit Ethernet-Schnittstelle und integriertem Web-Server eröffnen die beiden Temperaturmessgeräte DT8871 und DT8872 von Data Translation neue Möglichkeiten für die Messtechnik. Die jetzt vorgestellten LXI Class C-konformen Modelle bieten 48 Eingänge wahlweise für Widerstandstemperatursensoren (RTDs) oder Thermoelemente.

Jeweils ein separater 24 Bit AD-Wandler und eine Kaltstellenkompensation pro Kanal ermöglichen Messungen mit höchster Präzision und Signalintegrität. Einen Beitrag in Sachen Genauigkeit leisten auch die automatische Kalibrierung von Gain und Offset und die galvanische Isolation aller Kanäle gegeneinander bis zu einer Spannung von 1000 V.

Über abnehmbare Schraubklemmen lassen sich – je nach Modell – die üblichen RTD-Sensoren (Pt100, Pt500, Pt1000 Platin) mit 2-, 3- oder 4-Draht-Technik oder alle gängigen Thermoelemente anschließen; dabei erfolgt die Linearisierung für die Typen B, E, J, K, N, R, S und T automatisch. Möglich sind Messraten von bis zu 10 Hz pro Kanal. An den kompakten Boxen finden sich acht opto-isolierte digitale Ein- und acht opto-isolierte digitale Ausgänge z.B. für die Ansteuerung von Relais.

Die Geräte werden inkl. Software komplett und messbereit geliefert. Möglich sind z.B. auch die Überwachung von Grenzwerten und die Steuerung externer Funktionen. Das Programm kann vom Anwender mit der Messtechnik-Software Measure Foundry modifiziert und individuell angepasst werden. Ebenfalls erhältlich sind IVI-COM- und SCPI-Treiber sowie eine .NET-Klassenbibliothek. Neben den Ethernet-Modellen werden die Temperaturmessgeräte der TEMPpoint-Serie auch mit USB-Anschluss angeboten.

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