Nivus: Um auch bei Messsituationen mit Sedimentation noch brauchbare Messergebnisse zu erzielen, wurde eine Durchflussmessung mit Sedimenterkennung entwickelt. Dabei ist an einem Schwimmer ein Ultraschallsensor montiert, der den Abstand des Schwimmers zu der Sedimentationsschicht misst. Ein zweiter Füllstandsensor bestimmt die absolute Position des Schwimmers zum Kanal. Auf diese Weise kann auch bei beliebigen Kanalgeometrien der effektiv durchströmte Fließquerschnitt korrekt erfasst werden. Kombiniert man dies mit einer hochgenauen Geschwindigkeitsmessung, sind auch unter diesen erschwerten Bedingungen genaue Durchflussmessungen möglich. Die Messmethode kombiniert also Sedimenterkennung, Fließquerschnitt-Korrektur und präzise Geschwindigkeitserkennung miteinander. (rm)

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