Innerhalb der vergangenen fünf Monate hat sich die Zahl der Ladepunkte für Elektrofahrzeuge um 20 Prozent auf 16100 erhöht.

Die Zahl der Ladepunkte für E-Autos steigt auf 16100.

Die Zahl der Ladepunkte für E-Autos steigt auf 16100. BDEW

Dabei sind öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte zusammengefasst, teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mit, der ein Ladesäulenregister erstellt.

Über drei Viertel der Ladesäulen werden von der Energiewirtschaft betrieben. „Die Energieunternehmen investieren in die Zukunft und leisten ihren Beitrag, damit die Verkehrswende endlich Fahrt aufnimmt“, sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Derzeit sind beim Kraftfahrtbundesamt rund 150000 Pkw mit Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb gemeldet. Unter den 3,2 Millionen Pkw, die zwischen Januar und November 2018 neu zugelassen wurden, sind 1,6 Prozent elektrisch betriebene Autos.

Nach einer Umfrage des Verbandes planen fünf Prozent der Befragten, sich ein E-Auto anzuschaffen. 29 Prozent hätten sich immerhin über E-Autos informiert.

„Die Verbreitung von E-Autos muss schneller vorangehen – sonst wird der Verkehrssektor die Klimaschutzziele 2030 um Lichtjahre verfehlen“, meinte Kapferer. Es fehlten nach wie vor Modelle, die in Preis und Leistung mit Verbrennern konkurrieren könnten.

Nach Ansicht des BDEW sollte die Regierung mehr Tempo machen, wenn es darum geht, die Installation von Ladeinfrastruktur im privaten Raum zu erleichtern: durch Fördermittel und Anpassungen im Wohneigentumsrecht. Denn in dem Umfeld von Wohneigentum würden rund 80 Prozent der Ladevorgänge stattfinden.