eCl@ss leistet entscheidenden Beitrag für Industrie 4.0

eCl@ss e.V.

eCl@ss advanced wurde in verschiedenen Produktklassen weiter verfeinert. eCl@ss e.V.

Schon die vorangegangenen Versionen von eCl@ss waren wichtige Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0. Das im August veröffentlichte Release geht darüber hinaus und stellt einen echten Meilenstein dar. Die wichtigste Neuerung von eCl@ss 11.0 ist die Möglichkeit, neben physikalischen Angaben, wie etwa Produktgröße oder Position der Anschlüsse, auch die Funktionalitäten eines Produktes, beispielsweise Auslösekennlinien eines Sicherungsautomaten, mit dem Standard abzubilden. Daraus entsteht ein großes Potenzial für reibungslose und automatisierte Produktionsprozesse. Denn: Die noch detailliertere Beschreibung der Produktdaten ermöglicht einen entsprechend detaillierten Engineering-Prozess.

eCl@ss 11.0 verbessert den semantischen Standard zur Kommunikation zwischen Maschinen (IoT)

Stefan Mühlens, Geschäftsführer Amperesoft

Stefan Mühlens, Geschäftsführer Amperesoft: „Ohne semantische Standards funktionieren IIoT und Industrie 4.0 nicht wirklich.“ Amperesoft

Die Machine-to-Machine-Kommunikation ist ein entscheidender Aspekt, wenn es um automatisierte Prozesse im Sinne der Industrie 4.0 geht. Doch stellt sie auch eine Fehlerquelle dar. Die Schaffung einer semantischen Basis für den Informationsaustausch, die gewährleistet, dass die bereitgestellten Produktdaten von jeder Maschine gleich interpretiert werden, ist alternativlos. Das Projekt SemAnz40, an dem eCl@ss e.V. gemeinsam mit den Projektpartnern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Rösberg Engineering und der Helmut-Schmidt-Universität arbeitet, hat sich dieser Aufgabe gewidmet. SemAnz40 zeigt auf, wie mit den in der DKE-Normungs-Roadmap Industrie 4.0 empfohlenen deutschen und internationalen Standards, Anwendungsfälle von Industrie 4.0 mit eindeutiger Datensemantik realisiert werden können. Hierzu wurden, basierend auf etablierten eBusiness-Standards, Lösungen und Ansätze entwickelt, um die unterschiedlichen Anforderungen maschineller Kommunikation zu bedienen. Grundlage für SemAnz40 bilden bereits bestehende Standards wie eCl@ss. Hier kommt das Projekt mit eCl@ss 11.0 einen entscheidenden Schritt voran.

Wer jetzt nicht reagiert, wird abgehängt

Standards sind der Schlüssel zu Industrie 4.0. Deshalb engagieren sich Amperesoft bereits seit Jahren für die Etablierung von Standards wie eCl@ss und AutomationML. Inzwischen ist die Anzahl positiver Praxisbeispiele spürbar gestiegen, was den Druck auf Nachzügler erhöht. Mit dem 11.0-Release und den darin enthaltenen Verbesserungen steigt der Druck noch einmal. Unternehmen, die heute noch immer auf die Einführung von eCl@ss als Produktdatenstandard verzichten, werden in Zukunft ganz sicher abgehängt.

eCl@ss-Einführung: Unterstützung durch erfahrene Partner

Unternehmen, die die Einführung von eCl@ss in Angriff nehmen möchten, sollten auf die Beratung und Unterstützung von erfahrenen Experten setzen. Denn die konkrete Umsetzung in den unterschiedlichen IT-Landschaften kann speziell in der Initialphase herausfordernd sein. Hierfür steht ein Netzwerk von autorisierten IT-Service-Providern bereit, die Software-Tools für die Pflege und Nutzung sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen anbieten.