Jeder Prozess der Wertschöpfungskette braucht Etiketten. Im Lager und beim Transport verlangen Pakete, Regale und Gitterboxen nach ihnen. In der Werkshalle haften sie auf verschmutztem oder öligem Untergrund, im Außenbereich sind sie Witterungen ausgesetzt. In Tiefkühlräumen dürfen niedrige, bei der Leiterplattenfertigung hohe Temperaturen den Etiketten nichts anhaben. Lebensmittel dagegen fordern Etiketten, die gesundheitlich unbedenklich und hierfür zugelassen sind. Und immer muss die Information auf dem Etikett eindeutig lesbar sein.

Bei der Wahl des richtigen Etiketts ist das Material mitentscheidend.

Bei der Wahl des richtigen Etiketts ist das Material mitentscheidend. cab

Bei der Wahl des richtigen Etiketts ist das Material mitentscheidend. Papieretiketten sind besonders wandlungsfähig und werden von cab, einem Hersteller von Geräten und Systemen zur Kennzeichnung von Baugruppen, Produkten und Verpackungen, glatt und holzfrei, mit rauer Oberfläche oder mit spezieller Beschichtung ausgeliefert. Kunststoffetiketten, etwa aus Polyethylen, Polypropylen, Polyester oder Polyimid, sind beständig gegen Feuchte und Temperaturen sowie reißfest. Die Oberflächen sind optimiert für hohe Detailwiedergabe im Thermotransferdruck. Die Durchmesser der Rollen und Kerne sowie die Wicklung sind auf die Drucker des Herstellers abgestimmt. Unter anderem werden die Etiketten auch für die automatische Verarbeitung optimiert.

Folien in Wachs- oder Harzqualität

Beim Druck im Thermotransferverfahren wird eine spezielle Transferfolie vom Druckkopf punktuell erhitzt. Die Farbschicht der Folie schmilzt und überträgt sich auf die Oberfläche des Etiketts. In Abhängigkeit der Anwendung und des Etikettenmaterials stellt das Karlsruher Familienunternehmen Transferfolien in den Qualitätsstufen Wachs, Harz-Wachs und Harz zur Verfügung. Alle haben eine besondere Rückenbeschichtung, die die Restwärme besser ableitet sowie statische Aufladung und Reibung vermeidet. Dies verbessert die Druckqualität und verlängert die Lebensdauer des Druckkopfs. Wachsfolien machen insbesondere beim Druck auf Papier Sinn, weil das Wachs sehr gut in das Etikettenmaterial einschmilzt. Mit Harz-Wachs-Gemischen ist man beim universellen Druck auf glattem Papier und Kunststoff besonders flexibel. Harzfolien sind wie geschaffen für den Druck in rauen Umgebungen auf Kunststoffetiketten. Das liegt primär an der Robustheit. Synthetisches Harz ist wisch- und kratzfest und beständig gegen Chemikalien und Öle.