electronica 2004 – das bedeutet Weltleitmesse der Elektronik mit über 3.000 Ausstellern, 160.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, 14 Messehallen, mehreren Anwenderforen und drei Kongressen im Internationalen Congress Center München. Eine Messe der Superlative. Welchen Nutzwert bietet sie Ausstellern und Besuchern? Wie behauptet sie sich so gut im hart umkämpften Messegeschäft, wo immer wieder neue Konkurrenten auftauchen? Sei es das Internet oder kleine, hoch spezialisierte Fachmessen.


Präsenz der Marktführer, attraktives Messeangebot, hohe Qualität der Fachbesucher, Information, Wissenstransfer und Networking auf internationaler Ebene, exzellente Infrastruktur und Services zählen zu den Erfolgsfaktoren. Sie erlauben wertvolle Messekontakte und aufgrund des umfassenden Produktspektrums einen interdisziplinären Austausch, der oft Initialzündung in der technologischen Entwicklung ist oder die Tür zu neuen Geschäftsfeldern und -beziehungen öffnet. Nicht zu vergessen ist selbstverständlich die kontinuierliche Weiterentwicklung des Messekonzepts nach den Bedürfnissen der Industrie.


Ganz entscheidend ist auch das erfolgreiche Zusammenspiel bewährter Inhalte und Strukturen und neu entwickelter Themen und Veranstaltungselemente.


Für die electronica 2004 heißt das: Mit 16 Ausstellungsbereichen ist die Messe trotz ihrer Größe sehr übersichtlich. Der Besucher kann gezielt die für ihn relevanten Hallen ansteuern und seine Messetermine wahrnehmen. Gleichzeitig kann er die Gelegenheit nutzen, sich auch über die Entwicklungen in den anderen Elektroniksektoren zu informieren, über den eigenen „Tellerrand“ zu schauen, Informationen zu sammeln und sein persönliches Netzwerk zu pflegen. Umgekehrt profitieren Aussteller wie Besucher von den Synergien, die aus der Präsenz des gesamten Spektrums der Elektronik ergeben, vom Halbleiter über den Steckverbinder und die Stromversorgung bis hin zu EMV. Das bedeutet Nutzwerte, die nur eine große Veranstaltung bieten kann und die in der heutigen Wissensgesellschaft wertvolle Vorteile mit sich bringen.


Ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt die electronica 2004 die Anwendungen. Die Embedded in Munich, mehrere Anwenderforen mit Ausstellung und Vortragsplattform sowie drei Kongresse decken die zunehmende Nachfrage des Fachpublikums nach zeitnahem Wissenstransfer und erfüllen die Forderung von Seiten der Industrie nach Spezialisierung und Anwendungsfokussierung.


Die „Embedded in Munich“ findet mit Ausstellung und Vortragsplattform in Halle A6 statt. Im ICM referieren die weltweit führenden Experten im Kongress „Embedded in Munich Conference mit Embedded Systems Conference Munich“ in über 150 Sessions zu den aktuellsten Themen des Gebiets.


Die Anwenderforen „Automotive Innovation“, „World of MEMS“ und „Wireless Communications“ präsentieren die Trends und Innovationen in diesen wachstumsstarken Anwendungsgebieten. Zu den Themen Kfz-Elektronik und Wireless finden darüber hinaus zwei Kongresse statt: „Fehlerfreie Automobilelektronik durch intelligentes Software-Management“ und „Wireless Congress 2004: Systems & Applications“. Im „EMS-Village“ zeigen die EMS-Firmen ihr Dienstleistungsportfolio.


Last but not least versprechen die Executive Roundtables am Eröffnungstag mit ihren Podiumsdiskussionen zu den Themen „Supply Chain Management – Challenges for the Global Electronic Industry“ und „electronica meets software“ an denen unter anderem Michel Mayer von Freescale Semiconductor, Pasquale Pistorio von STMicroelectronics und Gregg Lowe von Texas Instruments mitwirken, interessante Informationen von führenden Experten der Industrie.


Weltleitmessen – wozu? Weil sie Informations- und Kommunikationsplattformen sind, die sonst nirgendwo zu finden sind. Wer in der Elektronikbranche mitreden möchte, darf die electronica 2004 nicht versäumen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Klaus Dittrich


Geschäftsführer Messe München GmbH