Auf die Schnelle

Das Wesentliche in 20 Sek.

  • E-CAD-System setzt Fokus auf Nutzen für gelegentliche Nutzer
  • klare Trennung von Projekt­ansicht und Funktionsmenüs
  • Pay per Use per Freischaltcode durchgängig implementiert
  • kostenlose App für Service, ­Instandhaltung und Montage erweitert
  • Zugriff auf offene Produkt-Datenbank beschleunigt
Zielsetzung des Software-Release Suite X: Die Effizienz der Standard-User steigern. Denn Elek­troplanung ist für viele keine Kernkompetenz.

Zielsetzung des Software-Release Suite X: Die Effizienz der Standard-User steigern. Denn Elek­troplanung ist für viele keine Kernkompetenz. WSCAD

Mitte Oktober präsentierte der CAD-Anbieter Wscad die aktuelle Version seiner E-CAD-Lösung, genannt ‚Suite X‘. Dabei ging Geschäftsführer Dr. Axel Zein zunächst auf die allgemeinen Trends im Bereich der Elektrokonstruktion ein. Hier legt er den Fokus auf zwei Entwicklungen:

  • demografische Trends in den Konstruktionsabteilungen und
  • dasTätigkeits-Profil der Anwender

Das Alter der E-CAD-Anwender steigt: Nach einer Untersuchung von 2015 betrug das durchschnittliche Alter eines CAD-Anwendern 49 Jahre. Das dürfte sich aufgrund der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt inzwischen eher noch weiter nach oben bewegt haben.

Viele Anwender sind Gelegenheitsnutzer: Geschätzte 90% aller E-CAD-User arbeiten nur sporadisch mit der Software, der geringe Anteil so genannter ‚Power User‘ dürfte in Zukunft eher noch weiter zurückgehen.

„Wir wollen mit der Suite X Effizienzpotenziale in der Konstruktion vor allem dadurch heben, dass wir die Produktivität der Gelegenheits-User forcieren“, sagte Dr. Axel Zein. Er hält dies für einen vielversprechenderen Ansatz als die weitaus weniger Intensiv-Nutzer noch ein bisschen effektiver zu machen.

Der Ergonomie und Effizienz verpflichtet

Bei der aktuellen Version der E-CAD-Plattform hat der Anbieter auch die Bedienoberfläche stark überarbeitet: Menüführung, Icons- und Ordnerstrukturen sind beispielsweise in dunkelgrauem Farbton gehalten. „Das soll es dem Anwender erleichtern, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – die helle Konstruktionsfläche“, betont Dr. Zein.

Daneben gibt es auch eine Reihe technischer Ergänzungen: Die Software unterstützt jetzt hochauflösende (High-DPI) Bildschirme sowie die Multi-Display-Technologie. Dabei hat der Anbieter aber darauf geachtet, dass die Icons weiterhin vergleichsweise groß und gut erkennbar bleiben und nicht etwa durch die hohe Monitorauflösung wieder auf eine kaum mehr bedienbare Größe schrumpfen. „Die komplett überarbeitete Benutzeroberfläche setzt Maßstäbe bei Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie“, ist der Wscad-Geschäftsführer überzeugt. Die intuitive Bedienung hilft sowohl Anwendern, die nur gelegentlich mit der E-CAD-Lösung arbeiten, als auch den Profis.

Vereinheitlicht wurde die Software-Lizenzierung: Sie ermöglicht Unternehmen und Selbständigen eine bedarfsorientierte Nutzung der skalierbaren und modular aufgebauten Electrical Engineering-Lösung ohne Umstellungskosten und Datenbrüche. Dazu Dr. Zein: „Wer neue Funktionen oder mehr Arbeitsplätze benötigt, aktiviert online den entsprechenden Produkt-Key und kann die Erweiterung sofort nutzen.“

Dr. Axel Zein, Geschäftsführer Wscad: „Wir wollen vor allem die Produktivität der gelegent­lichen E-CAD-Nutzer steigern.“

Dr. Axel Zein, Geschäftsführer Wscad: „Wir wollen vor allem die Produktivität der gelegent­lichen E-CAD-Nutzer steigern.“ WSCAD

Daten und Schnittstellen: Mehr Speed bei der Artikelsuche

Eine konsistente, einheitliche Datenbasis hilft Doppelarbeiten und Fehler in der Konstruktion zu vermeiden. In diesem Zusammenhang verwies Axel Zein auf die kostenlose E-CAD-Datenbibliothek wscaduniverse.com und deren derzeit rund 1,3 Mio. Artikeldaten von über 210 Herstellern. Hier kündigte er für die SPS IPC Drives 2018 eine überarbeitete Version an, die unter anderem die Artikelsuche deutlich beschleunigt.

Für einen durchgängigen Planungs-, Entwicklungs- und Konstruktionsvorgang nicht minder wichtig sind die Schnittstellen. Die Wscad-Lösung bietet hier viele Schnittstellen zu anderen E-CAD-Anwendungen und PLM-/ERP-Systemen an sowie in die Fertigung. Zu den weiteren neuen Schnittstellen für einen bidirektionalen Datenaustausch mit anderen Herstellern gehören das TIA-Portal von Siemens, ‚M-Print Pro‘ von Weidmüller für Beschriftungstexte oder ‚Clip Project planning‘ von Phoenix Contact zum Editieren von Klemmleisten.

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