Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im August gegenüber dem Vorjahreswert nicht gewachsen (0,0 %).

Exporte der deutschen Elektroindustrie uim August

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie im August in unterschiedliche Regionen. ZVEI

Die Elektroexporte in die Industrieländer gingen im August um 1 Prozent auf 10,4 Mrd. Euro zurück, teilte der ZVEI mit. Mit Blick auf die Kontinente gab es Rückgänge im Geschäft mit Europa (- 0,8 % auf 10 Mrd. Euro) und Asien (- 2,2% auf 3,9 Mrd. Euro). Die Lieferungen in den Euroraum nahmen im August um 0,5 % auf 4,7 Mrd. Euro ab.

Dagegen stiegen die Branchenausfuhren nach Amerika um 7,2 Prozent auf 2,3 Mrd Euro und die Lieferungen in die Schwellenländer erhöhten sich um 1,5 Prozent auf 6,3 Mrd Euro.

Mit 1,8 Milliarden Euro führte China auch im August die Liste der größten Abnehmerländer deutscher Elektroexporte an. „Mit einem Plus von weniger als einem Prozent fiel der Zuwachs aber sehr klein aus“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Im Gegensatz dazu legten die Branchenausfuhren in die USA um 5,3 Prozent auf 1,6 Milliarden zu.“ Ins drittplatzierte Frankreich gingen Exporte in Höhe von 936 Mio. Euro (2,1%). Die Lieferungen nach Polen kamen auf 889 Millionen Euro (6,4 %) und in die Niederlande auf 781 Mio. Euro (- 0,4 %). Tschechien belegte Rang sechs (- 6,2% auf 779 Mio. Euro), vor Großbritannien (- 4,6 % auf 712 Mio. Euro) und Österreich (- 1,8 % auf 690 Mio. Euro). Abgerundet wird die Top-Ten-Liste von Italien (- 3 % auf 580 Mio. Euro) und der Schweiz (- 3,9 % auf 567 Mio. Euro), welche Spanien wieder von Platz zehn verdrängt hat.

„Zwar haben sich die Branchenausfuhren in den ersten acht Monaten dieses Jahres deutlich besser geschlagen als Auftragseingang, Produktion und Umsatz,“ meinte Dr. Gontermann. „Allerdings schwächt sich auch hier die Entwicklung fühlbar ab.“