Die um Preiseffekte bereinigte Produktion der deutschen Elektroindustrie ist im Januar um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Das teilte der ZVEI mit.

Die Produktion der deutschen Elektroindustrie

Die Produktion der deutschen Elektroindustrie ging im Januar um 1,4 Prozent zurück. ZVEI

Auch die Auftragseingänge waren im Januar rückläufig: So reduzierte sich der Wert um 0,4 Prozent. Aus dem Ausland kamen 5,2 Prozent weniger Bestellungen, während die Inlandsaufträge um 5,6 Prozent anzogen. Einzelne Großaufträge, vor allem aus dem Inland, hätten dabei das Gesamtbild verzerrt, sagte der ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.

Die Branchenerlöse gingen im Januar um 0,2 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro zurück. Dabei verringerte sich der Umsatz mit inländischen Kunden um 0,3 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro.

Für die kommenden sechs Monate gehen 65 Prozent der Unternehmen der deutschen Elektroindustrie von einem gleichbleibenden, 19 Prozent von einem anziehenden und 16 Prozent von einem rückläufigen Geschäft aus.

2018 waren die aggregierten Umsätze der deutschen Elektroindustrie um 2 Prozent auf 195,4 Milliarden Euro gewachsen. Auf Inlandskunden entfielen 93,1 Milliarden Euro (1,7 Prozent), auf Auslandskunden 102,3 Milliarden Euro ( 2,3 Prozent). Bei letzteren verteilten sich 37,7 Milliarden Euro (3,6%) auf den Euroraum und 64,5 Milliarden Euro (1,5%) auf Drittländer.