Vernetzung um Heitec

(Bild: HEITEC AG)

Die angespannte Situation in den globalen Lieferketten fordert die Industrie heraus. Nahezu alle Materialfelder sind betroffen. Die Branche sucht Wege, um der Material-Knappheit zu begegnen. Eine vielversprechende Möglichkeit: Das Auslagern der Beschaffung an einen Partner. Der Geschäftsbereich Elektronik der HEITEC AG bietet diese Dienstleistung im Rahmen seines Lösungsportfolios. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der Konzeption, Entwicklung, Fertigung und Prüfung von Elektroniklösungen zum gewünschten Integrationsgrad für eine möglichst nahtlose Implementierung in deren Endapplikationen. Neben dem umfassenden Produktportfolio an Gehäusetechnik deckt das Unternehmen die komplette Entwicklungs- als auch Fertigungsdienstleistung von Elektronik-Baugruppen und -Systemen und damit verbunden, nicht nur die Beschaffung der benötigten Komponenten, sondern auch das dazugehörige Teile- und Obsoleszenz-Management sowie die Logistik ab.

Heitec
(Bild: HEITEC AG)

Komponenten strategisch richtig wählen

Aufgrund dieses gesamtheitlichen Konzepts ist HEITEC bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Produktentstehung in der Lage, Einfluss auf die Auswahl der Bauteile auszuüben. Die Entwicklungsingenieure greifen auf die Informationen aus umfangreichen internen und externen Datenbanken sowie auf ein großes Lieferanten-Netzwerk zurück. Auf diese Weise kommen nur Bauteile zum Einsatz, die eine gute Verfügbarkeit versprechen, wenn nötig über viele Jahre hinweg. Während des Produktlebenszyklus bietet HEITEC an, laufend Verfügbarkeitsabfragen auszuführen, um bei Abkündigungen rechtzeitig angemessene Strategien zu entwickeln. So können z. B. dem Forecast entsprechende Lagerbestände von Bauteilen aufgebaut und eingelagert, Alternativparts identifiziert und qualifiziert und/oder Anpassungen am Produktdesign mit den erforderlichen Tests und Freigaben sowie Zertifizierungen durchgeführt werden.

Das Obsoleszenz-Management gewährleistet langfristige Lieferfähigkeit und Investitionssicherung, die das Unternehmen über sein Service-Portfolio trotz teils dynamischer technischer Entwicklungen und hoher Innovationsdichte erreicht. HEITEC stellt sowohl der Situation angemessene und benötigte Lagerkapazitäten als auch Restmengeneindeckung bereit, und – sofern verfügbar – eine Zweitquelle („Second Source“), mit der bei etwaigen Produktabkündigungen problemlos ohne Auswirkung auf die System-Funktionalität und das Interagieren mit allen anderen Bestandteilen auf die Angebote anderer Hersteller gewechselt werden kann. Auch besondere Lagerbedingungen können eingehalten werden.

Produktion
(Bild: HEITEC AG)

Standards sind eine gute Basis

HEITEC strebt, wenn es sich anbietet, einen möglichst hohen Anteil an standardisierten Komponenten an, sei es aus dem eigenen Sortiment oder herstellerunabhängig. Dies ist kostengünstig, bietet Austausch- und Planbarkeit. Selbst bei Engpässen ist Ersatz garantiert und es ist gewährleistet, dass - bei langfristiger Liefergarantie - die jeweils technisch und kommerziell beste Lösung erreicht wird. Sollten künftig Veränderungen notwendig werden, bietet Standardtechnologie die kosteneffizienteste Basis mit dem geringsten Aufwand in punkto (Re)-Design, Dokumentation, Fertigung und Test. Ein aktuelles Beispiel für diesen Ansatz ist die skalierbare Modul-Technologie die auf HEITECs Embedded Systemplattform HeiSys zum Einsatz kommt. Auf Steckplätzen, die auf offenen Standards beruhen, können Module unterschiedlicher Hersteller verwendet werden und verbreitern somit die Basis verfügbarer Komponenten enorm.

Lager
(Bild: HEITEC AG)

Ein ausgewogenes BOM-Management

Die derzeitigen Engpässe ziehen sich durch alle Arten von Elektronikbauteilen, Grundstoffen und Mechanik-Teilen. In der Konsequenz führt dies zu deutlich längeren Lieferzeiten und – zum riesigen Nachteil für die Projekt-Planbarkeit – zu unzuverlässigen Lieferzusagen und Verschiebungen. Nur schwer erhältliche Bauteile werden sehr teuer angeboten. Was tun?

Mit der Erfahrung im Teile-Management legt HEITEC in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Kunden die Prioritäten fest – mit den richtigen Fragestellungen: Ist es für den Projekterfolg tatsächlich erforderlich, eine bestimmte Komponente unbedingt und zu den geforderten, teils völlig überteuerten Preisen zu erstehen oder lässt der Projektplan Raum für Variation? Eine aufwändige Sonderbeschaffung ist nur dann sinnvoll, wenn alle anderen Bauteile ebenfalls zum richtigen Zeitpunkt vorhanden sind. Wenn eine Baugruppe zwar lieferbar ist, für die Fertigstellung der Gesamtlösung beim Kunden jedoch andere Systemkomponenten oder Baugruppen fehlen oder längere Lieferzeiten haben, ist es nicht wirtschaftlich, die eine Baugruppe „um jeden Preis“ fertigzustellen. Außerdem wird geprüft, ob im großen Partnernetzwerk nach einer umfassenden Abfrage aller Quellen Alternativen zu finden sind.

 

Konstanz ist „Key“

Mittel- und langfristig sind Rahmenlieferverträge mit langen Laufzeiten ein sehr gutes Mittel, um einerseits die Planbarkeit und Sicherheit über die gesamte Lieferkette zu erhöhen. Andererseits verhindern Rahmenlieferverträge auch, dass aufgrund von überzogenen Forecasts Lagerbestände aufgebaut werden, die dann nicht oder zumindest nur sehr verzögert wieder abgebaut werden können. Sie unterbinden somit, dass in Wellenbewegungen zunächst große Bedarfe erzeugt werden und zu Lageraufbau führen, in der nächsten Phase dann aber zu starken Bedarfsrückgängen, da die Lagerbestände erst wieder reduziert werden müssen. Die Bestandshaltung wird also ausbalanciert. Solche Rahmenverträge laufen teilweise über mehrere Jahre, in die entsprechend auch die Bauteilelieferanten mit eingebunden werden. Damit war und ist HEITEC in der Lage, sehr viele der jetzt gesehenen Extremeffekte abzufedern.

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