Suchmaschine Rokin.ai

Rokin.ai ist so konzipiert, dass sie als eine Art „digitaler Ingenieur“ fungiert, der den realen Ingenieur bei der Recherche unterstützt. (Bild: Rokin)

Täglich landen über 54 Mrd. Gigabyte Daten im Internet – Tendenz exponentiell steigend. Trotz einer Vielzahl an Suchmaschinen und Onlineportalen finden Ingenieure in dieser Flut an Daten oft nicht oder nur schleppend die spezifischen Informationen, die sie brauchen, um ihre vielfältigen technischen Problemstellungen zu lösen - beispielsweise die Suche nach einem energieautarken Sensor oder Technologien zur Reduzierung des ökologischen Fußabdruck von Produkten.

Laut einer Studie der Fraunhofer-Gesellschaft verbrachten Ingenieure bereits 2013 mehr als 16 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Informationssuche statt mit aktiver Wertschöpfung. So verliert die deutsche Industrie jährlich produktive Arbeitszeit im Wert von über 18 Mrd. Euro. Besonders im Hinblick auf den akuten Fachkräftemangel gilt e,s dieses Potenzial zu nutzen.

Mit KI-Unterstützung gezielt Informationen finden

Damit Ingenieure in Zukunft schnell und einfach relevante technische Informationen finden, hat das Münchner Startup Rokin – die spezialisierte, browser- und künstliche Intelligenz (KI) basierte Suchmaschine Rokin.ai entwickelt. Die KI ist so konzipiert, dass sie als eine Art „digitaler Ingenieur“ fungiert, der den realen Ingenieur bei der Recherche unterstützt.

Das dem digitalen Ingenieur zugrundeliegende KI-Modell wurde mit Millionen von deutschen und englischen Fachdokumenten aus dem Ingenieurwesen trainiert. Dies ermöglicht dem digitalen Ingenieur ein technisches Verständnis zu erlernen und wie ein Ingenieur zu recherchieren. Der digitale Ingenieur besitzt so die Fähigkeit, viele tausend Informationsbausteine in Millisekunden zu analysieren und aufzubereiten, für deren reine Erfassung ein realer Ingenieur Stunden brauchen würde.

So funktioniert Rokin.ai

Für eine Recherche sendet der digitale Ingenieur die Suchanfragen seiner Nutzer an eine Vielzahl von Suchmaschinen und Wissensportale und bereinigt die erhaltenen Suchergebnisse von irrelevanten Webseiten wie Online-Wörterbüchern. Die Resultate ordnet er in für Ingenieure relevante Kategorien. So werden Informationen von Unternehmen getrennt von Fachnewsportalen oder Forschungseinrichtungen wie Universitäten kategorisiert.

Rokin.ai verbessert nach Unternehmensangaben nicht nur den eigenen Rechercheprozess, sondern vereinfacht auch die Verwaltung der gesammelten Informationen und den Wissensaustausch im Unternehmen. Die Ergebnisse der Suchen lassen sich speichern und können mit Kollegen und Kolleginnen geteilt werden. Damit werden Informationen im Unternehmen transparent zur Verfügung gestellt und Doppelarbeit vermieden.

Ingenieurinnen und Ingenieuren sollen damit bis zu 50 Prozent Recherchezeit sparen. Hier gehts zum Portal.

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