Ralph Müller, Schurter

Ralph Müller von Schurter im Interview. (Bild: Schurter)

| von Martin Probst

Wie hat COVID-19 den Geschäftsalltag beeinflusst?

Ralph Müller: Dank jahrzehntelanger Expertise in der Fertigung als Zulieferer der Medizintechnik konnten wir den Lockdown zahlreicher Produktionsstäten abwenden. Systemrelevante Betriebe wurden ganz selten geschlossen, und wir haben entschieden, die Produktion für die Medizintechnik auszuweiten.

In welchen Bereichen der Medizintechnik ist SCHURTER aktiv?

Ralph Müller: In ganz vielen. Schnell wurde klar, dass die Kapazitäten bei Beatmungsgeräten nicht ausreichen würden. Von großer Bedeutung zur Einschätzung der Krisenlage sind auch Blutanalysesysteme. Wir arbeiten seit Jahren eng mit renommierten Herstellern wie Hamilton und Dräger zusammen.
Unsere Touchpanel-Lösungen sind für Medizinanwendungen qualifiziert. Wir verfügen in diesem Bereich über sehr viel Know-how. Eine Vielzahl von Funktionen wird aber auch über Taster und Schalter ausgelöst. Hier bieten wir hochwertige Produkte in unterschiedlichen Technologien (Hub, piezoelektrisch, kapazitiv) an.

Und bei der Stromversorgung?

Ralph Müller: Sicherheit beginnt bei Medizingeräten mit der Stromzuführung. Kein elektrisches Gerät darf Patienten oder Pflegepersonal gefährden. Hierfür bieten wir eine breite Palette an mehrfach abgesicherten Gerätestecker-Kombielementen mit/ohne Netzfilter an. Zudem können Stromunterbechungen durch unbeabsichtigtes Trennen eines Kabels verheerend sein. Unsere V-Lock-Auszugsicherung hilft, solche Missgeschicke zu vermeiden.

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