Sven Kramer, Lackwerke Peters

Sven Kramer von Lackwerke Peters im Interview. (Bild: Lackwerke Peters)

| von Martin Probst

Welchen Trend sehen Sie in Ihrem Markt?

Sven Kramer: Die Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesundheit wächst permanent weiter, wir nehmen das sehr ernst. So kommen beispielsweise nach wie vor in vielen fotostrukturierbaren Lötstopplacken extrem problematische Fotoinitiatoren vor. Die zu erwartende Einordnung als gesundheitsschädliche „Substances of Very High Concern“ gefällt weder Bestückern noch Leiterplattenherstellern. Peters setzt hier schon lange erfolgreich auf alternative Rohstoffe, die sich auch in der Praxis bewährt haben.

Was sind die aktuellen Highlights?

Sven Kramer: Zu den Trends in der Branche zählt derzeit die Entwärmung von Baugruppen durch Wärmeleitpasten auf Epoxid- oder Silikonharzbasis. Wärmeleitende Strukturen, die bereits bei der Leiterplattenherstellung aufgetragen werden, sorgen für Kühlung in der Elek-tromobilität, der Leistungselektronik und der LED-Beleuchtung. Sehr erfolgreich sind wir aber auch mit den direkt belichtbaren Elpemer Lötstopplacken. Diese Produkte zielen mit Temperaturbeständigkeiten von bis zu 175 °C auch auf thermisch anspruchsvolle Einsatzgebiete ab.

Was befindet sich in Ihrer Produkt-Pipeline?

Sven Kramer: Das Inkjet-Verfahren wird absehbar eine größere Rolle bei den Lötstopplacken spielen. Völlig neue Wege bei der Lackformulierung sind hier gefordert. Die dazu notwendigen Ressourcen sind geschaffen und in die entsprechenden Köpfe und Technologien haben wir investiert. Wir nehmen uns die Zeit für wirklich ausgereifte Produkte.

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