Der berührungslose Stromsensor BM14270MUV-LB von Rohm hebt durch reziproke Verdrahtung störende Magnetfelder auf und kommt dadurch ohne Schirmung aus.

Der berührungslose Stromsensor BM14270MUV-LB von Rohm hebt durch reziproke Verdrahtung störende Magnetfelder auf und kommt dadurch ohne Schirmung aus. (Bild: Rohm)

Der Baustein hat die Amessungen 3,5 mm × 3,5 mm × 1,0 mm und eignet sich für Industrieanlagen und Verbrauchergeräte, die Betriebsbedingungen über den Stromfluss erfassen. Dazu gehören batteriebetriebene Drohnen, Solaranlagen und Server in Rechenzenren, die hohe Leistung benötigen. Der Stromsensor verfügt über ein empfindliches Niederstrom-MI-Element (Magneto-Impedanz), das eine völlig berührungslose Stromerfassung ermöglicht. Bei der Entwicklung kombinierte Rohm seine Halbleiterproduktions- und Sensorsteuerungstechnologien mit dem MI-Element von Aichi Steel. Zur Messung muss beim BM14270MUV-LB kein Strom ins Innere des Sensors eingebracht werden. Der Sensor selbst nimmt 0,07 mA an Strom auf. Die Leistungsaufnahme des Bauelements im 5-V-Betrieb liegt bei 0,35 mW.

Zusätzlich enthält der Baustein eine Störfeldunterdrückung zum Schutz vor Rauschen, die eine Abschirmung überflüssig macht. Störende Magnetfelder hebt der Sensor durch reziproke Verdrahtung auf, wodurch nur das Magnetfeld des Zielstroms erfasst wird. Der digitale Ausgang über den eingebauten A/D-Wandler reduziert die Belastung der MCU und erleichtert die Stromüberwachung. Zu den Anwendungfeldern des Sensor gehören Leistungsmessgeräte, Energiespeichersysteme, Solaranlagen, Server sowie mechanische Geräte, die eine hohe Leistung benötigen (einschließlich Roboter).

(na)

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