FPGA von Lattice

Die Certus-NX-FPGAs von Lattice sind die ersten FPGAs auf 28-nm-FD-SOI-Technologie. (Bild: Lattice)

Lattice bringt mit Certus-NX eine weitere FPGA-Familie auf den Markt. Diese FPGAs bieten laut Angaben des Unternehmens eine wesentlich größere I/O-Dichte (Anzahl I/Os pro mm2) – bis zum doppelten Wert bisher üblicher Werte – als vergleichbare Produkte. Die Certus-NX-FPGAs sind die zweite Familie von FPGAs, die Lattice auf der Basis der Nexus-Plattform entwickelte; dies ist die erste Plattform für FPGAs in 28-nm-FD-SOI-Prozesstechnologie.

Die Certus-NX-FPGAs beanspruchen wenig Leiterplattenfläche und passen dadurch in kompakte Designs. Beispielsweise lässt sich mit Certus-NX-FPGAs eine vollständige PCIe-Lösung mit einer Größe von 36 mm2 realisieren. Weiterhin unterstützen die Bauteile die AES-256-Verschlüsselung mit ECDSA-Authentisierung und sie sind nach dem Einschalten direkt betriebsbereit und können aus dem SPI-Speicher heraus spezialisieren. Die FPGAs unterstützen außerdem ECC und SEC per Hardware. Certus-NX-Entwickler erhalten zudem Zugriff auf die IP-Bibliothek von Lattice mit IP-Blöcken wie etwa eine differenzielle 1,5-Gbit/s-I/O-Schnittstelle oder 5 Gbit/s PCIe, 1,5 Gbit/s SGMII und 1066 Mbit/s DDR3. Entwickler können diese IP-Blöcke auf Certus-NX-Entwicklungs-Boards testen.

(prm)

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