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(Bild: Schmersal)

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SD-Interface Gateways übertragen nicht-sichere Daten – in Kombination mit der Sicherheitssteuerung PSC1 mit OPC UA-Anbindung wir der SD-Bus zur industrie-4.0-tauglichen Lösung SD 4.0. Schmersal

Das SD-Interface für Sicherheitssensoren und -zuhaltungen dient der Übertragung von nicht sicheren Daten von elektronischen Sicherheitsschaltgeräten, wenn diese in Reihe geschaltet sind. Eine solche Reihenschaltung ist für bis zu 31 Sicherheitsschaltgeräte möglich, wobei sich gemischte Aufbauten von Sensoren und -zuhaltungen in einer Sicherheitsfunktion realisieren lassen.

Sensoren und Zuhaltungen mit SD-Interface können umfangreiche Diagnose- und Ansteuerdaten der geschalteten Einzelgeräte mit einer Steuerung austauschen. Dies geschieht über das SD-Gateway sowie einen Feldbus.

 

Die SD-Gateways sind für die gängigen Feldbusse verfügbar: PROFIBUS, CANopen, PROFINET, EtherNet/IP, EtherCAT, MODBUS TCP.

Die SD-4.0-Lösung

Die Kommunikation über den OPC UA-Server bietet zusätzliche Vorteile. Umfangreiche Datensätze aller Sicherheitssensoren aus dem Schmersal-Portfolio können jetzt maschinenlesbar und mit semantischer Beschreibung über das M2M-Kommunikationsprotokoll abgerufen werden. Beispiel Predictive Maintenance: Das PSC1-System mit integriertem OPC UA-Server zeigt dem Anwender an, dass Sensoren bzw. Aktoren eine bestimmte Anzahl von Schaltzyklen und damit das Ende ihres Lebenszyklus erreichen. Diese Schaltgeräte können dann gezielt ausgetauscht werden.

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Sicherheitslösung für komplexe Anlagen: Mithilfe des SD-Interface lassen sich gemischte Aufbauten von elektronischen Sicherheitssensoren und -zuhaltungen in einer Sicherheitsfunktion realisieren. Schmersal

Bei den Diagnoseinformationen kann zwischen sicherheitskritischen und nicht sicherheitskritischen Fehlern unterschieden werden. Bei sicherheitskritischen Fehlern werden die Sicherheitsausgänge sofort abgeschaltet. Bei nicht sicherheitskritischen Fehlern wird eine Fehlerwarnung ausgegeben. Erst nach Ablauf von 30 Minuten werden die Sicherheitsausgänge abgeschaltet. Dieser zeitliche Puffer ermöglicht statt einer harten Abschaltung ein gezieltes Herunterfahren der Maschine oder Anlage wodurch sich gravierende Folgeschäden und kostspielige Reparaturen vermeiden lassen.

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