Router

Der NB3800 Router mit Zertifizierung nach EN 50155 und EN 45545 ist für den Einsatz im Schienenverkehr konzipiert. (Bild: NetModule)

| von Neumayer

Sein modulares Hardwaredesign und die funktionsreiche Software als universelles Kommunikationsgateway bilden die technische Basis für Anwendungen wie Passagier-W-LAN und Infotainment, Flottenmanagement, Fahrerkommunikation, oder Videoüberwachung.

Für das PWLAN stellt der NB3800 einen Access Point nach neuestem Standard IEEE 802.11a/b/g/n/ac mit einem Datendurchsatz von bis zu 800 MBit/s (5 GHz) bereit. Zur optimalen Nutzung des Netzwerks unterstützt der Router unter anderem auch Gigabit-Routing und Multipath-TCP. Die Fahrerkommunikation während der Fahrt ermöglichen ein Audio-Modul und eine Voice-Lizenz. Mit portbasiertem oder tagged VLAN und einer Firewall werden unterschiedliche Netzwerke getrennt und der Datenverkehr der Fahrgäste von den Betriebsdaten separiert. Das Priorisieren des Datenverkehrs erfolgt über Quality of Service (QoS).

Ein Multi-GNSS (Global Navigation Satellite System) -Empfänger für die Ortung, zwei Gigabit-Ethernet- und drei Fast Ethernet-Ports runden die Ausstattung ab. Seine Anschlüsse sind speziell für die Bahntechnik ausgelegt und gehärtet, darunter M12 für Ethernet sowie TNC-Stecker für Antennenanschlüsse.

Wie alle Router von Netmodule ist auch der NB3800 modular aufgebaut, das ermöglicht für jede Anwendung eine individuelle Lösung. So kann der Router bei Bedarf mit zusätzlichen Funkmodulen oder Erweiterungen wie CAN, RS-232 und IBIS Schnittstellen zur Überwachung der Bordelektronik und der Ansteuerung des Passagier-Informationssystems ausgerüstet werden. Auch eine optionale SSD (Solid State Disk) mit bis zu einem Terabyte Speicherplatz für verschiedene Multimedia-Anwendungen ist erhältlich.

Die Software basiert auf bewährten Komponenten wie einem Embedded Linux und einer leistungsfähigen Kommunikationsprotokollsuite. Konfiguriert wird der Router via Webinterface, Kommandozeile oder SNMP; Softwareupdates und Konfigurationsänderungen erfolgen automatisch oder via Fernzugriff. Ein ausgeklügeltes SDK (Software Development Kit) ermöglicht die Implementierung von kundenspezifischen Softwareerweiterungen.

NetModule ist seit 2019 Principal Member der Initiative, um einen einheitlichen Standard für IT-Systeme (z.B. Bordrechner, Fahrgastdisplays) in Fahrzeugen des Öffentlichen Personentransports mitzugestalten.

(neu)

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