Hybridsteckverbinder

Die kompakte Hybridsteckverbinderserie der Baugröße B40 für Leistungsversorgung und Datenübertragung. (Bildquelle: Conec)

| von Andrea Neumayer

Die neu entwickelte Hybridsteckverbinderserie der Baugröße B40 von Conec ist die logische Weiterentwicklung der bisherigen Hybridsteckverbinderserien B12, B17 und B23. So ist ein kompaktes Hybridsteckverbindersystem für die Übertragung hoher Ströme von bis zu 64 A entstanden, um dem gesteigerten Strombedarf großer Anlagen und Maschinen gerecht zu werden. Durch den großen anschließbaren Leiterquerschnitt von bis zu 16 mm² kann die Spannungsversorgung über lange Strecken ohne größeren Leistungsabfall aufrechterhalten werden.

Fünf Leistungskontakte

Die B40-Hybridsteckverbinder besitzen ein separat geschirmtes 4-poliges Datenelement zur Übertragung von Industrial Ethernet nach ISO11801 Class D oder alternativ Signalen mit Stromstärken bis 4 A. Dabei können Litzen-Querschnitte bis AWG22/0,34 mm² und Litzendurchmesser bis 1,6 mm einfach konfektioniert werden. Vervollständigt wird die Baugröße durch fünf Leistungskontakte mit einem Litzenquerschnitt von 16 mm².

Die Verriegelung wird mit einem Bajonettverschluss sichergestellt, sodass eine zeitraubende Verschraubung mittels Drehmomentschlüssel entfällt. Durch eine Vierteldrehung wird eine sichere Verbindung mit Schutzart IP67 erreicht. Wichtig dabei ist, dass das Bajonett nur verriegelt werden kann, wenn die Hybridsteckverbinder komplett gesteckt sind. Die Gefahr eines Ausfalls durch nicht komplett gesteckte oder definiert verschraubte Steckverbinder wird somit vermieden.

Sechs unterschiedliche Codierungen

Sechs unterschiedliche Codierungen sorgen dafür, dass für verschiedene Einsatzzwecke untereinander nicht steckbare Steckverbinder erzeugt werden können.

B40-Steckverbinder sind sowohl als umspritzte als auch als feldkonfektionierbare Varianten erhältlich. Die umspritzten Varianten haben den Vorteil, dass eine aufwändige Konfektionierung im Feld entfällt und Anschlussfehler vermieden werden können. Die Steckverbinder sind durch die Umspritzung IP67 geschützt, manipulationssicher ausgeführt und zu 100 % elektrisch geprüft.

Sollte es doch einmal notwendig sein, aufgrund örtlicher Gegebenheiten eine Steckverbindung selbst konfektionieren zu müssen, sind sämtliche Baugrößen und Polbilder als feldkonfektionierbare Variante erhältlich. Das Gehäuse besteht dabei aus einem widerstandsfähigen vernickelten Metallgehäuse, wobei sowohl Leitungen mit und ohne Außenschirm eingesetzt werden können. Durch Anwendung des Poka-Yoke-Prinzips, in Verbindung mit einer farbig bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung, ist der Zusammenbau der Steckverbinder sehr einfach.

Komplettiert wird das Programm durch einen Vierkantflansch mit Litzenanschluss, welcher fertig angeschlossen, vergossen und geprüft zum Anwender gelangt. Die Datenleitung der Flansche wird dabei standardmäßig mit einem umspritzten RJ45 versehen, um einen direkten Anschluss für Servocontroller oder andere Steuerungen herzustellen.

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