Es werden zunächst sechs Modelle der programmierbaren Stromversorgungsserie Genesys mit Ausgangsleistungen von 0 bis 20 V bei 375 A bis hin zu 0 bis 1.500 V bei 5 A verfügbar sein.

Es werden zunächst sechs Modelle der programmierbaren Stromversorgungsserie Genesys mit Ausgangsleistungen von 0 bis 20 V bei 375 A bis hin zu 0 bis 1500 V bei 5 A verfügbar sein. (Bild: TDK)

Um Wirkungsgrade von 91 bis 92 % zu erzielen nutzt die Serie die DSP-Technologie (Digital Signal Processing) und Komponenten wie Ferritmaterialien. Zunächst sind sechs Spannungsmodelle mit 0-20 V/375 A, 0-40 V/188 A, 0-100 V/75 A, 0-150 V/50 A, 0-600 V/12,5 A und 0-1500 V/5 A verfügbar. Die Geräte können im Konstantstrom-, Konstantspannungs- oder Konstant-leistungsmodus betrieben werden und ermöglichen darüber hinaus eine Innenwiderstandssimulation. Sie sind für dreiphasige Weitbereichsanschlüsse von 170 bis 265 VAC oder von 342 bis 528 VAC mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur spezifiziert.

Das Modul ist für die Montage in einem Zero-Stack-Rack geeignet und misst 423 mm x 486,5 mm x 43,6mm (1HE), das Gewicht beträgt weniger als 8,5 kg. Gekühlt wird es durch drehzahlgeregelte Lüfter, die die Umgebungstemperatur und die Ausgangslast überwachen.

Alle Modelle der Serie verfügen über ein kontrastreiches LCD-Display mit weitem Betrachtungs-Winkel und einstellbaren Helligkeits- und Dimmfunktionen sowie schnellen Reaktionszeiten bei der Aufwärts- und Abwärtsprogrammierung und einer einstellbaren Steuerung der Spannungs- und Stromanstiegsgeschwindigkeit. Das Netzteil kann beliebige Wellenform-Testprofile mit bis zu 100 Schritten erstellen und in vier Speicherplätzen speichern, die durch Befehle über die Kommunikationsanschlüsse oder die Bedienelemente auf der Vorderseite aktiviert werden.

Für zusätzliche Leistung nutzen die 7500-W-Netzteile das Parallelsystem (Patent angemeldet), mit dem ein System mit mehreren Geräten ein dynamisches Schaltverhalten sowie eine Restwelligkeit und ein Rauschverhalten erreicht, das mit dem eines einzelnen Netzteils vergleichbar ist. Bis zu 12 Geräte kann der Anwender parallelschalten, indem ein einziges Datenübertragungskabel zwischen den Geräten angeschlossen und die Ausgänge parallelgeschaltet werden. Die Master- und Slave-Geräte konfigurieren sich automatisch, indem sie die parallele Datenverbindung erkennen und ihre Parameter entsprechend einstellen.

Eine einheitliche Programmierung erfolgt von 1 kW bis 60 kW entweder über die Bedien-Elemente an der Frontblende, per Remote über LAN (LXI 1.5), USB 2.0 und RS232/485-Kommunikation oder über die isolierte analoge Schnittstelle (0-5 V, 0-10 V), die standardmäßig vorhanden sind. Zu den optionalen Schnittstellen gehören EtherCAT, Modbus-TCP oder GPIB (IEEE488.2). Softwaretreiber, ein Waveform Creator und eine virtuelle Frontplatten-GUI sind im Softwarepaket enthalten. Alle Stromversorgungen sind standardmäßig mit Safe/Auto Re-Start, Last Setting Memory und integrierten Schutzfunktionen ausgestattet.

Die Serie ist nach IEC/EN/UL 61010-1 mit CE- und UKCA-Kennzeichnung gemäß den Niederspannungs-, EMV- und RoHS-Richtlinien zertifiziert. Ferner entspricht sie der IEC/EN 61204-3 für leitungsgebundene und abgestrahlte EMI und EMV-Störfestigkeit.

Zielanwendungen für die 7500-W-Stromversorgungen sind Testapplikationen in der Automobilindustrie, einschließlich Elektro- und Hybridfahrzeugen, Forschung & Entwicklung, allgemeine Testapplikationen, Halbleiterfertigung, Batterieherstellung und erneuerbare Energien.

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