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Die Netzteile der Serie Z  sind kleiner und leichter als die Vorgängergeneration Zup.

Die Netzteile der Serie Z+ sind kleiner und leichter als die Vorgängergeneration Zup.TDK Lambda

Die Netzteile Z+ im 2 HE-Format arbeiten mit 400 W Ausgangsleistung bei Ausgangsspannungen bis zu 100 V DC und Ausgangsströmen bis zu 75 A; weitere Geräte mit 200, 600 und 800 W folgen in den nächsten Monaten. Die Labornetzteile sind ein Drittel kleiner und 40 % leichter als die Vorgängergeneration Zup und vergleichbare Geräte. Mit einer Breite von 70 mm passen bis zu sechs Netzteile nebeneinander in ein 19-Zoll-Rack. Für den Einsatz als Tischgerät verfügen die Bauteile über frontseitige Laborbuchsen und Doppelgehäuse.

Die Frontbedienung der Netzteile erfolgt über einen Drehregler. Eine vierstellige Anzeige für Ausgangsstrom und -spannung, verschiedene Elemente für Einstellungen wie OVP-Level (Überspannungsschutz), Startmodus, Fernbedienungs- und Überwachungsparameter, Funktions- und Status-LEDs, Tasten für Ausgangsvorschau, Ausgang ein/aus, fein/grob und weitere Funktionen gehören zur Ausstattung. Der Einlass für die Lüftung befindet sich an der Frontseite und erlaubt, zusammen mit dem rückseitigen Austritt, dass die Netzteile ohne Abstand übereinander montiert werden (Zero-Stacking). Sie verfügen zusätzlich über eine Kommandoverarbeitung, Ausgangssequenzierung und zwei programmierbare Ausgangs-Pins, über die sich zum Beispiel externe Isolations-Relais steuern lassen. Der Generator für beliebige Funktionskurven speichert bis zu sechs vorprogrammierte Funktionen und eignet sich daher für Simulationsaufgaben.

Konstantstrom- oder Konstantspannungsquelle

Alle Modelle der Z+400-Reihe arbeiten wahlweise als Konstantstrom- oder Konstantspannungsquelle. Sie haben einen Weitbereichseingang von 85 bis 265 V AC mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur, Lüfter mit variabler Geschwindigkeit sowie umfassende Sicherheitsfunktionen wie die einstellbare Safe-Start- und Auto-Restart-Funktion. Im Safe-Start-Modus stellt das Netzteil nach einer Netzunterbrechung alle vorherigen Einstellungen wieder her, lässt aber den Ausgang abgeschaltet. Im Auto-Restart-Modus nimmt das Netzteil den Betrieb komplett wieder auf. Die Netzteile Z+ sind mit USB-, RS-232- und RS-485-Schnittstellen ausgestattet. Über die Standard-RS-485-Schnittstelle lassen sich bis zu 31 Geräte miteinander verketten und über denselben Bus steuern. Die eingebaute analoge Fernsteuerung und -überwachung nutzt wahlweise eine Steuerspannung von 0 bis 5 oder 0 bis 10 V. Weitere digitale und isolierte Schnittstellen sind optional verfügbar: Das GBIP-Interface entspricht IEEE-488.2 SCPI und ist multidrop-fähig; die Treiber für Labview und Labwindows stehen bereit. Auch eine LAN-Netzwerkschnittstelle gemäß LXI-C ist erhältlich.

Bei höheren Leistungsanforderungen können bis zu sechs gleiche Z+-Netzteile parallel und mit aktiver Lastaufteilung betrieben werden. In Advanced-Parallel-Konfigurationen agiert der gesamte Verbund aller parallelgeschalteten Netzteile wie ein einzelnes Gerät. Dabei zeigt das Master-Gerät den aufsummierten Gesamtstrom aller beteiligten Geräte an und dient auch zur Steuerung des Verbundes. Bis zu zwei Geräte können in Serie geschaltet werden.

Die Z+400-Netzteile eignen sich für Test- und Messanwendungen, Halbleiter-Burn-In, Komponententests oder zum Versorgen von Laserdioden, Heizungsvorrichtungen, HF-Verstärkern und Elektromagneten. Sie sind gemäß Niederspannungsrichtlinie nach CE zertifiziert und weisen eine Störaussendung (leitungsgebunden und abgestrahlt) gemäß EN55022-B, FCC (Teil 15 B) und VCCI-B auf. Die Sicherheitszulassungen umfassen UL/EN/IEC61010-1 und UL/EN60950-1.

(rao)

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