Der Entfernungssensor VL53L1 mit Time-of-Flight-Architektur von ST Microelectronics hat eine Reichweite von etwa 4,5 Metern und schließt eine komplette Messung innerhalb von 5 ms ab.

Der Entfernungssensor VL53L1 mit Time-of-Flight-Architektur von ST Microelectronics hat eine Reichweite von etwa 4,5 Metern und schließt eine komplette Messung innerhalb von 5 ms ab. (Bild: ST Microelectronics)

Zu den Funktionen des Entfernungssensors mit Time-of-Flight-Architektur gehören die Detektion mehrer Ziele, Immunität gegenüber Übersprechens bedingt durch das Abdeckglas bei großen Entfernungen sowie programmierbares Multi-Zone-Scanning. Das Modul beinhaltet neben den optischen Linsen einen VCSEL-Lichtquelle (Vertical Cavity Surface-Emitting Laser) mit einer Wellenlänge von 940 nm und einen SPAD-Photonendetektor (Single-Photon Avalange Diode).

Das Linsensystem erhöht die Entfernungsmessleistung. Laut Hersteller beträgt die maximale Messdistanz des Sensors 4,5 Meter. Für eine komplette Messung benötigt der Entfernungssensor 5 ms und eignet sich damit für Hochgeschwindigkeitsanwendungen. Der eingebaute Mikrocontroller koordiniert dei Entfernungsmesser-Funktionalität und verarbeitet Algorithmen zur Minimierung des Verarbeitungsaufwands auf Hostseite sowie zur Verringerung des Stromverbrauchs des Systems.

Der Entfernungssensor ist für einen Temperaturbereich von -20 °C bis +85 °C ausgelegt und wird in einem 4,9 mm x 2,5 mm x 2,56 mm großen Gehäuse angeboten. ST Microlectronics bietet für das I²C-basierte Sensormodul ein Paket an Treibersoftware und Dokumentationen für die Integration an.

(na)

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