Michael Mügge_sw

Plötzlich und völlig unerwartet verstarb Michael Mügge, Vertriebsingenieur von Viscom, am vergangenen Mittwoch, 11. September 2019. (Bild: Viscom)

| von Gunnar Knuepffer

Seit 2005 arbeitete der gelernte Funkelektroniker und studierte Elektronikingenieur Michael Mügge bei Viscom.

Als feste Größe und international anerkannter Experte der SMT-Branche konnte er unter anderem Fuba Vertrieb, Delphi Automotive und Robert Bosch zu seinen beruflichen Stationen zählen. In seiner fast 15-jährigen Tätigkeit bei Viscom baute er die Vertriebsaktivitäten weiter aus und wirkte so maßgeblich am Wachstum des Unternehmens erfolgreich mit.

Sein hohes Engagement bei Viscom erstreckte sich auch über die Mitarbeit im Betriebsrat und über die Lobbyarbeit, in dessen Funktion er als Botschafter der Inspektionstechnologie in unzähligen Vorträgen referierte. Sein Moderationstalent und seine Gastgebermentalität bewies er alljährlich im Viscom-Technologie-Forum mit mehr als zweihundert internationalen Teilnehmern.

Neben seiner Tätigkeit bei Viscom war Michael Mügge seit 2013 ehrenamtlich stellvertretender Leiter der FED Regionalgruppe Hannover und seit 2018 stellvertretender Beiratsvorsitzender des FED (Fachverband für Design, Leiterplatten- & Elektronikfertigung). Darüber hinaus war er aktiv in der Nachwuchsförderung im Rahmen von Schul- und Studentenprojekten sowie in der Verbands- und Jugendarbeit.

Wir alle haben ihn als hilfsbereiten, kreativen und meinungsstarken Mitarbeiter und freundschaftlich verbundenen Kollegen schätzen gelernt und werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen. Am 30. September 2019 nimmt die Viscom-Belegschaft gemeinsam mit Familie und Freunden Abschied im Rahmen einer Gedenkfeier im Forum auf dem Viscom Campus.

 

Nachruf der Productronic-Redaktion

In jeder Hinsicht groß

Er war in jeder Hinsicht überragend: Nicht nur mit einer Körpergröße von 2,10 m, sondern auch mit Köpfchen und Gespür. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod traf mich ins Mark. Ein geachteter Branchenkenner, geschätzter Experte und gefragter Referent hinsichtlich der Baugruppeninspektion und Qualitätssicherung ist von uns gegangen.

Für mich war er vor allem ein sehr guter Freund, der mir stets hilfsbereit zur Seite stand, wenn es darum ging, in die Tiefen der Fehlerdetektion vorzudringen. Wann immer wir uns trafen, wir konnten genau da anknüpfen, wo wir das letzte Mal mit dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch aufgehört hatten. Seine launigen Anekdoten, der Schalk im Nacken, seine Warmherzigkeit genauso wie seine fundierte Expertise machten ihn zum begehrten Gesprächspartner.

Und ja: Humorvoll nahm er zur Kenntnis, dass seine hünenhafte Gestalt mich selbst kniend noch überragte.

Danke für Alles, lieber Michael!

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen sowie Freunden.

In unermesslicher Traurigkeit,
Marisa Robles,
Chefredakteurin Productronic

 

 

 

(mrc)

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