Wago

Das Geschäftsjahr 2017 sorgte beim Wago-Management für gute Stimmung (von links): CSO Jürgen Schäfer, CDO & CMO Christian Sallach und CEO Sven Hohorst (Bild: Wago)

Damit erreichte der Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik auch das größte Umsatzplus der letzten sieben Jahre. Chief Sales Officer Jürgen Schäfer unterstrich im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 17. April in Minden die Kontinuität des Zuwachses über die letzten Jahre hinweg. Die Umsatzsteigerung sei auf kontinuierliches Wachstum in allen Landesmärkten zurückzuführen; bemerkenswert sei jedoch der Aufschwung in Europa. Dieser führte zu einer leichten Verschiebung der Marktanteile.

Während Deutschland mit einem Umsatzanteil von 28 Prozent traditionell den wichtigsten Markt für Wago darstellt, erreicht das übrige Europa 42 Prozent. Es folgen die Märkte in Asien mit 17 Prozent und Amerika mit 12 Prozent. Das Unternehmen will auch weiterhin in Internationalisierung investieren. Aktuell verfügt es weltweit über 29 eigene Gesellschaften.

Das Investitionsvolumen betrug 2017 knapp 100 Millionen Euro, von denen 60 Prozent auf Deutschland entfielen. Der Schwerpunkt lag bei der Automatisierung von Maschinen und Anlagen in der Fertigung. Für das aktuelle Geschäftsjahr plant die Wago-Gruppe, die Investitionen auf über 100 Millionen zu steigern. Die digitale Transformation sieht die Wago-Gruppe als weiteren Schwerpunkt in der strategischen Ausrichtung. Das Unternehmen vernetzt sich dazu mit Start-ups, Forschungsclustern und Hochschulen und arbeitet auch mit Playern wie etwa Microsoft zusammen.

(tm)

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