Elektronik Entwickler Karriere

„Mein Arbeitsalltag ist ein kontinuierliches Brainstorming", beschreibt er seinen Job, um neue Wege, Produkte und Lösungen bzw. Ansätze für die Industrie umsetzbar zu machen. (Bild: Hüthig/Rutronik/AdobeStock)

Welche Tätigkeit haben Sie?

Stephan Menze: Ich bin seit 2021 Head of Global Innovation Management bei Rutronik und verantwortlich für Rutronik System Solutions.

Was machen Sie im Unternehmen?

Stephan Menze: Hinter dem Begriff Rutronik System Solutions verbirgt sich ein neuer Bereich, in dem wir die Expertise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abteilungsübergreifend bündeln, um unsere Kunden lösungsorientiert unterstützen zu können. Unser Support erstreckt sich dabei von der technischen Beratung bei der Auswahl von Produkten und Systemen über die Entwicklung eigener Boards, wie dem RDK2, bis hin zu hochinnovativen, teils patentierten Lösungen für komplexe Herausforderungen, die auf die Kundenbedürfnisse individuell zugeschnitten sind, wie beispielsweise unser hybrides Energiespeichersystem.

Daraus ergibt sich ein sehr vielfältiger und abwechslungsreicher Aufgabenbereich. Es geht darum, den unternehmensinternen Wissenstransfer zu fördern, unseren technischen Support weiter zu verbessern, hochinnovative Lösungen zu entwickeln und dafür neue Kooperationen mit Herstellern, Universitäten und externen Partnern auszuarbeiten.

Kurz zusammengefasst: Neue, innovative Wege entwickeln und gehen - immer mit dem Ziel, unsere Kunden und Partner noch besser zu unterstützen.

Was angehende Elektronik-Entwickler wissen müssen

ELektronik-Entwicklerin bei der arbeit, Testen und Löten.
(Bild: Scanrail @ AdobeStock)

Kaum eine Branche ist gerade so gefragt wie die Elektronik-Industrie, da sie aktuelle Trendmärkte enorm prägt. Entsprechend hoch ist auch die Nachfrage nach Entwicklern. Wie wird man also Elektronik-Entwickler und welche Karriere-Chancen gibt es? Wir haben das Wichtigste zusammengefasst.

Wie sieht der Arbeitsalltag als Head of Innovation Management aus?

Stephan Menze: Im Grunde könnte man meinen Arbeitsalltag mit einem kontinuierlichen Brainstorming vergleichen - mit dem Ziel diese neuen Wege, Produkte und Lösungen bzw. Ansätze für die Industrie umsetzbar zu machen. Dazu ist ein stetiger Austausch mit unseren Experten, Herstellern, Partnern und Kunden notwendig. In diesem Dialog verstehen wir, was von der Industrie wirklich benötigt wird. Es entstehen ganz neue Ideen und wir zeigen auf, was mit unseren Lösungen und Ansätzen alles möglich ist.

Was haben Sie studiert bzw. erlernt?

Stephan Menze: Ich habe an der Hochschule Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen (B. Sc.) und Elektrotechnik (M. Eng.) studiert.

Was macht eigentlich ein...? – Jobs in der Elektronik

Elektronik Entwickler Karriere
(Bild: golubovy @ AdobeStock)

Kaum ein Industriezweig bietet so viele verschiedene Karrieremöglichkeiten wie die Elektronikbranche. Ob Programmierer in der Automatisierung, Entwickler für Elektronik-Systeme, Chip-Designer oder vielleicht doch lieber technischer Redakteur in Marketing und PR – die Auswahl an Jobs in der Elektronik ist riesig. Wir haben mit ein paar Entwicklern und Elektrotechnikern gesprochen:

 

Was macht der Job mit dem Privatleben?

Stephan Menze: Natürlich entstehen auch im Privatleben neue Ideen oder man findet neue Anreize. Für mich ist es aber auch sehr wichtig, im Privatleben meinen Ausgleich zu finden und neue Energie zu tanken. Das zahlt dann auch in das Berufsleben ein. Das heißt, sowohl der Beruf als auch das Privatleben und deren Vereinbarkeit sind wichtig. Beides sollte nicht nur Verpflichtung sein, sondern auch Spaß machen. Dann gelingt auch eine gute Work-Life-Balance.

Warum sind Sie in die Elektronik gegangen?

Stephan Menze: Elektronik faszinierte mich schon immer, ob im Privaten oder dann später im Studium. Durch meine Anfänge bei Rutronik interessieren mich vor allem Entwicklungen im Bereich der Sensorik und die intelligente Vernetzung sowie Steuerung. Ich erhielt auch einen detaillierten Einblick in verschiedenste Technologien und die neuesten Markttrends, was meine Leidenschaft für die Elektronik noch vergrößert hat. Dank meiner aktuellen Tätigkeit kann ich nun sogar Trends und Innovationen mitgestalten. Das ist schon etwas Besonderes.

Welche Eigenschaften braucht man für den Job?

Stephan Menze: Spontan fallen mir drei Eigenschaften ein: Kreativität, Durchhaltevermögen und Überzeugungskraft. Da wir mit Rutronik System Solutions einen völlig neuen Bereich aufbauen, sind natürlich auch strukturiertes Arbeiten und Organisationstalent gefragt. Manchmal muss man auch eine „dicke" Haut haben und darf das Licht am Ende des Tunnels nicht aus den Augen verlieren, um Neues auf den Weg zu bringen.

Welche Highlights bringt der Job mit sich?

Stephan Menze: Da gibt es einige. Ich darf in einem tollen, interdisziplinären Team arbeiten, in dem ganz neue Ideen entstehen, die oftmals noch gar nicht gedacht worden sind. Es ist sozusagen ein Hort der Kreativität. Wir arbeiten immer auf der Höhe der Zeit und erkennen Trends. Wir gestalten Prozesse aktiv mit und führen Ideen bis zur industriellen Umsetzung. Das ist absolut faszinierend und natürlich ist es auch erfüllend, diese Lösungen unseren Kunden zu präsentieren und zu zeigen: Hey, wir haben die Möglichkeit, eure komplexe Herausforderung zu lösen.

Wie haben Sie den Beruf gefunden?

Stephan Menze: Meine ersten Schritte im Berufsleben nach dem Studium bin ich bereits bei Rutronik als Product Sales Manager im Bereich Sensorik gegangen. Ich habe mich dann dazu entschieden, neue Erfahrungen zu sammeln und einen Perspektivenwechsel zu vollziehen und bin auf die „andere" Seite zu einem Hersteller gewechselt. Rutronik ist schließlich auf mich zugekommen und hat mir die Möglichkeit geboten einen ganz neuen Bereich zu gründen und selbst zu gestalten. Das war und ist immer noch total reizvoll und sozusagen die „Geburtsstunde" von Rutronik System Solutions.

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