Würth_Logistikzentrum_Spatenstich

Spatenstich zur Erweiterung des Logistikzentrums (v.l.): Helmut Eisenkolb, GF Logistik Würth Industrie Service, Paul Krämer, Projektsteuerung Adolf Würth; Heinz Brazel, GF Kalis Innovation; Martin Jauss, GF Würth Industrie Service; Manuela Zahn, Bürgermeisterstellvertreterin Stadt Bad Mergentheim; Christoph Schauder, Landrat Main-Tauber-Kreis; Nina Warken, Bundestagsabgeordnete CDU/CSU; Rainer Bürkert, Mitglied Konzernführung Würth-Gruppe. (Bild: Pia Schmitt/Würth Industrie Service)

Mit dem offiziellen Spatenstich am 04. August 2022 fiel der symbolische Startschuss für die Erweiterung des Logistikzentrums der Würth Industrie Service in Bad Mergentheim. Die Erdarbeiten zum Bau eines automatisierten Hochregallagers begannen Ende Juli 2022, die Inbetriebnahme ist für April 2024 geplant. Würth hat bis heute über 392 Millionen Euro in den Standort und das Logistikzentrum investiert. Das Investitionsvolumen für die Erweiterung des Logistikzentrums beläuft sich auf über 30 Millionen Euro. Bereits heute gehen vom Industriepark Würth Produktionsmittel sowie Hilfs- und Betriebsstoffe an rund 20.000 Kunden in ganz Europa; etwa 500 Tonnen Ware verlassen das Logistikzentrum täglich.

Mehr Platz auf weniger Fläche

Das vollautomatisierte Hochregallager hat eine Höhe von 50 Metern, eine Breite von 34 Metern und eine Länge von 121 Metern. Die modulare Ausbaustufe umfasst sechs Gassen mit Regalbediengeräten zur automatischen Ein- und Auslagerung der Paletten. Durch die doppeltiefe Ausführung der äußeren Gassen ließ sich neben der Statik auch die Lagerdichte optimieren bei gleichzeitig deutlich geringerem Flächenbedarf. Auf einer Grundfläche von über 4.000 Quadratmetern bietet das Lager künftig mehr als 59.000 zusätzliche Palettenstellplätze. Damit erhöht sich die Kapazität um etwa 33 Prozent auf insgesamt 235.000 Palettenlagerplätze. Das Lager setzt Technologien wie Kameraprüfsysteme, autonom fahrende Behältershuttles und selbstlernende Roboter in Kommissionierung und Palettierung ein.

Durch die Umsetzung der Ware-zu-Person-Kommissionierung erfolgt die Bereitstellung der Artikel automatisiert direkt am Arbeitsplatz. Die 44 Meter hohen Regalbediengeräte in einsäuliger Bauart können mit jeweils zwei Lastaufnahmemitteln bis zu 600 Palettenbewegungen pro Stunde ausführen. Energierückgewinnung optimiert den Energiebedarf der Geräte.

Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Würth ist die kontinuierliche Ausweitung der Photovoltaikanlagen, die heute bereits eine Leistung von 900 kWp und eine Ertragsprognose von 800.000 kWh erreichen. Demnächst will das Unternehmen die Photovoltaikanlage auf der Südfassade des neuen Hochregallagers erweitern.

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Würth Industrie Service GmbH & Co. KG Industriepark Würth

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