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(Bild: Marisa Robles)

Aus statisch wird dynamisch, aus gerade wird formbar. Letztlich ist alles in steter Bewegung: unser Leben, unsere Welt und auch die von uns hervorgebrachten Technologien unterliegen Neuerungen und Weiterentwicklungen. Aus der Perspektive von Paul Klee (1879 –1940), deutscher Maler und Lehrer am Bauhaus, der staatlichen Schule für Kunst, Design und Architektur, beginnt alles letztendlich mit einem einzigen Punkt.

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Durch die Moderation führte eloquent Markus Wilkens von Asys Group Americas. Marisa Robles

Sich daran besinnend, wurde das Motto der Jubiläumskonferenz auf Klees Feststellung aufgesetzt: „A line is a dot that went for a walk“. Für die Asys-Geschäftsführer Werner Kreibl und Klaus Mang spiegeln diese Worte ihre momentane Motivation wider: „Neugierde und Mut treiben uns an. Unser Herz schlägt für eine „smarte“ Produktion und viele kluge Köpfe begleiten uns auf unserem Abenteuer, um „smarte“ Ideen umzusetzen. Schritt für Schritt formen wir unseren Weg – wie einst der Punkt, von Paul Klee, der sich auf seine Reise begab, um Schritt für Schritt ein Werk zu formen.“ Es gelte Lösungen für eine selbstorganisierte Fertigung mit menschlicher Unterstützung bei den Kernaufgaben zu finden. „Im Mittelpunkt stehen dabei die einzigartigen Anforderungen unserer Kunden, die wir mit größter Flexibilität umsetzen und so immer in Bewegung und wandelbar bleiben“, beteuern die Firmenchefs.

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Full House: Zum 10. Jubiläum der Technologietage konnte Asys einen Besucherrekord verzeichnen. 360 Teilnehmer folgten der Einladung an den Hauptstandort nach Dornstadt. Marisa Robles

Zum zehnten Mal finden die Technologietage von Asys statt – und weil diese im zweijährigen Rhythmus erfolgen, kann Asys auf 20 Jahre Technologietagung zurückblicken. Zum 10. Jubiläum wurde der Tagungsablauf entzerrt. An beiden Tagen fanden nur jeweils drei Vorträge statt und erstmals auch eine Podiumsdiskussion. Durch die Moderation führte Markus Wilkens, Präsident der Asys Group Americas. Mit dieser neuen Agenda wollte das Unternehmen seinen Gästen mehr Raum für die Technology Tour quer durch das gesamte Produktportfolio der Asys Group einräumen. Darüber dürften sich die Firmenchefs besonders gefreut haben: Zum 10. Jubiläum gab es einen neuen Besucherrekord: Insgesamt 350 Kunden und Partner waren zum Hauptsitz nach Dornstadt gereist.

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Hart am Wind: Dominik Neidhart, Segler im Team Alinghi, nahm seine Zuhörer auf den zu Höchstleistung treibenden Segelwettkampf und zeigte anhand dieser exemplarischen Crew, wie Höchstleistungen auch in der Welt der Wirtschaft erreicht werden können. Marisa Robles

Keynote 1: „Go hard or go home!“

Mit diesen drastischen Worten „nordete“ der erste Referent und Keynote-Speaker sein Publikum ein. Dominik Neidhart, Segler im Team Alinghi, Gewinner des XXXI. America’s Cup, arbeitet nach dem Motto „go hard or go home“. Auf eindrucksvolle Art und Weise beschrieb er, wie er mit dem Schweizer Team Alinghi den America’s Cup – und damit die begehrteste Segeltrophäe der Welt – erstmalig nach Europa geholt hat. In seiner überaus lebhaften und bildreichen Vortragsart zeigte er auf, welch überaus extreme Situationen für ein Team auf einer Hochtechnologie-Yacht herrschen: „Es existieren wohl kaum ähnliche Herausforderungen, deren Erfolg oder Scheitern so sehr von der höchst anspruchsvollen Leistung und Zuverlässigkeit jedes einzelnen Teammitgliedes abhängt“, bekräftigt er.

Wie Zahnräder, die eng ineinandergreifen, müssen sich die Crewmitglieder aufeinander verlassen können, um erfolgreich die anderen Wettstreiter auf Abstand zu halten. Bestes Beispiel ist Grindern – hier gilt das Rotationsprinzip. In seinem Vortrag „Go hard or go home! – In vier Schritten vom Herausforderer zum Sieger“, analysierte Dominik Neidhart die entscheidenden Erfolgsfaktoren des Teams Alinghi und zeigte anhand dieser exemplarischen Crew, wie Höchstleistungen auch in der Welt der Wirtschaft erreicht werden können.

Intelligente Fabrik für die Zukunft

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Florian Ritter von Asys zeigte anschaulich, worauf es in der intelligenten Fabrik der Zukunft ankommt und welche Lösungen Asys hierfür für seine Kunden bereithält. Marisa Robles

Florian Ritter, Unit Director Software Solutions & New Business von Asys, stellte in seinem Vortrag „Welcome to the Intellgent Factory“ klar: „Wir befinden uns noch am Anfang der intelligenten Fabrik der Zukunft mit ihren verteilten Zellen und komplexeren Materialflüssen. Hier sind ganzheitliche Lösungskonzepte gefragt, die Fertigungsstationen und -elemente gewinnbringend miteinander verbinden und die Materialbereitstellung automatisiert. Und auch hier ist die Modularität ein wichtiger Faktor für die Prozessoptimierung und Produktionsflexibilität.“ Die derzeitigen Produktionsstätten der Elektronikfertigung zeigen deutlich, dass sich die Branche im Übergangsstadium der intralogistischen Herausforderungen befindet, da der Materialfluss noch von Menschen überbrückt wird. Florian Ritter sieht da noch Handlungsbedarf. Worauf es dabei ankommt, zeigte er anhand von überdimensionierten Legosteinen, wobei jeder für ein Merkmal (Fehlervermeidung, Qualität, Flexibilität, Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit sowie Gewinn und Wachstum) steht, zusammengefügt sie aber den Grundstock für Smart Factory legen.

Premiere: Erstmals fand eine Podiumsdiskussion statt. Unter der Leitung von Torsten Frenzl von Asys erörterten die Experten...

Premiere: Erstmals fand eine Podiumsdiskussion statt. Unter der Leitung von Torsten Frenzl von Asys erörterten die Experten... Marisa Robles

Daran knüpfte auch die Podiumsdiskussion „Intelligent Factory Solutions – Material Logistics in der Praxis“ an, die von Torsten Frenzl, Head of Sales D/A/CH & BeNeLux von Asys, geleitet wurde. Teilnehmer waren Thomas Mückl von Zollner Elektronik, Kai Winter von Disoric, Erwin Beck von Asys, Danny Wernet von Sick, Dr. Jörn Lützen von Innovative Sensor Technology IST und Marc Rohleder von Katek. Die Diskussion widmete sich dem Thema Vorteile vs. Gefahren und Herausforderungen der intelligenten Fabrik von morgen. Sie beleuchtete dabei die nicht unerheblichen Facetten wie Maschinen- und Dateneinbindung, Schnittstellen und Transparenz, RFID und Datensicherheit. Die Experten waren sich darin einig, dass man noch am Anfang der Entwicklung stehe. So betonte Kai Winter von Disoric: „Die Umsetzung hin zur Smart Factory kann man nicht einfach in eine Zeitschiene pressen. Das wird noch Jahre dauern.“ Und auch Erwin Beck, Senior Vice President Product Management & Marketing von Asys, pflichtet ihm bei: „Wir fangen gerade an, unsere Produkte selbst in der eigenen Produktion einzusetzen. Das ermöglicht es uns, rasch Justierungen vornehmen zu können.“

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...was unter „Intelligent Factory Solutions – Material Logistics in der Praxis“ bedeutet (v.l.n.r.): Thomas Mückl (Zollner Elektronik), Kai Winter (di-soric), Erwin Beck (Asys), Danny Wernet (Sick), Dr. Jörn Lützen (IST) und Marc Rohleder (Katek). Marisa Robles

Über die Erfolge hinsichtlich des RFID-Trackings berichtete Thomas Mückl, Deputy Director Global Engineering von Zollner: „Die intelligente Fabrik der Zukunft setzt fließende Produktionsprozesse voraus und fordert deshalb von jedem Akteur entlang der Fertigungs-Wertschöpfungskette einen gewissen Grad an Wandlungsfähigkeit, die letztlich in Ressourceneffizienz und Ergonomie münden soll. Demnach hilft eine lückenlose Traceability, die Prozesse zu optimieren. Und darauf ist die RFID-Technologie ausgelegt.“ Im Zuge der notwendigen Transparenz zieht Danny Wernet von Sick den Vergleich mit der E-Kartenfertigung am Sick-Standort Reute: „In der neuen E-Karten-Fertigung in Reute kommen Smart Services zum Einsatz. Sie lassen sich mit digitalen Sensor- und Maschinendaten individuell programmieren und ermöglichen die Visualisierung ablaufender Fertigungsprozesse.“ Intelligentes Datenmanagement unterstützt dabei, die Transparenz entlang der kompletten Wertschöpfungskette zu erhöhen. Dem pflichtet Dr. Jörn Lützen, Geschäftsführer von Innovative Sensor Technology IST, bei. „Wenn man die zahlreichen Daten, die einem durch diese Form der Vernetzung zu Verfügung stehen, entsprechend selektiert und richtig nutzt, ist es durch das Internet der Dinge möglich, Prozesse effizienter zu gestalten, Wissen zu erweitern sowie präventiv beziehungsweise proaktiv zu agieren. Für die Sensorbranche und damit auch für uns bedeutet diese Entwicklung ein großes Potenzial, denn ganz am Beginn der Wertschöpfungskette beim Internet der Dinge steht der Sensor. Er ist unverzichtbar wenn es um das Sammeln dieser immensen Mengen an Informationen geht und bildet somit die grundlegende Basis aller IoT-Anwendungen.“ Mit der NXT-Bestückplattform von Fuji Europe konnte Katek erste Erfahrungen mit der linienübergreifenden Softwarelösung Pulse von Asys machen.

Lesen Sie im Teil 2 über die Highlights der 2. Keynote und der Technologietour

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Technologietour: Reges Interesse zeigten die Fachbesucher an den vielen Stationen, die Asys in einer der Fertigungshallen aufgebaut hatte, um sein gesamtes Portfolio zu demonstrieren. Marisa Robles

Keynote 2: „Industrie 4.0 für den Körper“

Patric Heizmann, Ernährungsexperte, Bestsellerautor und Entertainer, zeigte in seiner Keynote „Industrie 4.0 für den Körper“ am zweiten Tag, wie Alltagsstrategien zu den Themen Ernährung, Fitness und Stressbewältigung funktionieren können. Er vermittelte wissenschaftlich fundierte Fakten zu den Themen Ernährung, Fitness sowie Stressbewältigung und bot praxistaugliche Umsetzungsstrategien für den Alltag in einer Mischung aus Entertainment, Motivation und Fachvortrag. Der Ernährungsprofi und Fitnessfachmann serviert sein erntefrisches Wissen in mundgerechten Häppchen, garniert mit bissigem Humor und leicht verdaulicher Bildersprache. Mit der 4.0-Version der TV-Erfolgsshow „Ich bin dann mal schlank“ ist Ernährungs-Entertainer Patric Heizmann wieder im Auftrag der unterhaltsamen Selbsterkenntnis unterwegs, um mit Diät-Mythen und populären Irrtümern aufzuräumen.

Zukunftsweisende Technologien

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Die autonome Materialversorgung ist das zentrale Element der Fertigung der Zukunft und stellte in der Ausstellung ein besonderes Highlight dar. Asys

Johannes Hoos, Senior Vice President Operations von Festo, ging in seinem Vortrag „Objektorientierte Maschinenarchitekturen – Architektur, Engineering und Kommunikation zukünftiger Maschinen“ ebenfalls auf das weite Feld von Industrie 4.0 ein: Die Bedeutung des Engineering im Lebenszyklus eines Produktionssystems ist nicht erst seit Industrie 4.0 bekannt. Die Kooperation der verschiedenen beteiligten Gewerke von der Mechanik über die Elektroplanung bis hin zur Steuerungsprogrammierung muss neu und sicher gestaltet werden.

Den letzten Vortrag bestritt Günter Lorenz, Product Development Manager Laser Systems von Asys. Er zeigt die neuen Einsatzfelder für die Laser-Technologien auf, die Asys vor allem für seine Nutzentrenner einsetzt. Vor gut 10 Jahren hat Asys die strategische Entscheidung getroffen, in die Lasertechnologie zu investieren, also Laser selbst zu entwickeln und herzustellen und nicht mehr nur zu integrieren. Seither fertigt Asys so genannte Laser-Rails eigenständig und ist dadurch nicht mehr auf Zulieferer von Lasermarkier-Subsystemen angewiesen. Dadurch wurde das Unternehmen in die Lage versetzt, Markt- und Kundenanforderungen in automatisierte Fertigungslösungen erfolgreich umzusetzen.

 

Ausgedehnte Technologie-Tour in der Ausstellung

Die autonome Materialversorgung ist das zentrale Element der Fertigung der Zukunft. Im ausgestellten Maschinenpark der Technology Days zeigte Asys, wie eine Gesamtlösung im Bereich Material Logistics aufgebaut sein kann. Dabei nutzten die Automatisierungsexperten erstmalig RFID-Technologie zur Materialverfolgung und zur Rüstkontrolle. In den ausgestellten Szenarien wurden Magazine und Bauteilrollen mit einem RFID-Transponder ausgestattet. Material konnte so an unterschiedlichen Stationen, unter anderem mittels Smartwatch getraced werden.

Ein weiteres Szenario zeigte auf, wie mittels RFID-Pulk-Erkennung der Rüstvorgang am Drucker deutlich beschleunigt und intuitiver gestaltet werden kann. Er erkennt selbstständig, bei geschlossener Haube, ob das richtige Material gerüstet wurde. Weiterhin versorgten rund um die SMT-Linie neun autonome Transportroboter die Produktion. Dank unterschiedlicher neuer Aufsätze können die smarten Helfer zusätzliche Aufgaben übernehmen. Neben dem Transport von Magazinen, KLTs, Bauteilrollen und Trays kann beispielsweise mit einem Cobotaufsatz die Abfallschublade des Bestückautomaten ausgesaugt werden. Mit dem neuen S10-setup-Aufsatz lässt sich der Rüstplatz für Drucksysteme, S10 mobile, problemlos an unterschiedlichen Stellen in der Fertigung einsetzen.

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An den Technologietagen wurde zum ersten Mal die neue Metallisierungslinie „Airon“ für den Solarbereich vorgestellt, die eine Fertigung im Ein-Sekunden-Takt ermöglicht. Gerd Kraus von Asys erläuterte das Air-Spin-Transportkonzept. Marisa Robles

Den Weg in die Zukunft meistern

Asys bietet vielzählige Technologien für kundenorientierte Lösungen. Gezeigt wurden praktische Lösungen sowohl für Einsteiger als auch Industrie-4.0-Pioniere, die sich für die intelligente Fabrik rüsten wollen. Der Anlagenbauer bietet Lösungen, die stufenweise implementierbar sind.

Clevere Lagersysteme mit AIV-Anbindung, wie das Magazine Warehouse Dry Tower für die Lagerung von Bauteilrollen und die Material Stations rundeten das Portfolio ab. Erstmalig stellte die Gruppe den Dry Tower mit vorgelagertem Röntgensystem der Firma Optical Controls vor. Es zählt die exakte Anzahl von Bauelementen auf einer Rolle – damit kann die Wareneingangsprüfung oder auch die Rücklieferung von Rollen in das Lager genau rückverfolgt werden.

Damit das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt, setzt Asys auf seine neueste Softwarelösung – den „Material Manager“. Die Anwendung sammelt Daten jeglicher Elemente einer Fertigung – vom AIV, über Lagersysteme, hin zu Prozessmaschinen und in Maschinen verbauten Modulen. Diese werden ausgewertet, um eine automatisierte und geordnete Auftragsabwicklung in der Produktion zu realisieren, inklusive Steuerung der autonomen Transportroboter.

Im Solarbereich verkündete Asys die Innovation des Jahres 2018 – eine Fertigung im Ein-Sekunden-Takt. An den Technologietagen wurde zum ersten Mal die neue Metallisierungslinie Airon vorgestellt. Dank des „Air-Spin“ Transportkonzepts bedruckt und klassifiziert die Linie Solarzellen mit einer Taktzeit von unter einer Sekunde.

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Die ausstellenden Partnerfirmen stellten sich den Fragen der Teilnehmer. Asys lädt traditionell einige Hersteller und Anbieter als Aussteller ein, um die gesamte Wertschöpfungskette der Elektronikfertigung abzubilden. Im Bild: Kolb Cleaning Technology. Marisa Robles

Das Geschäftsfeld Life Science präsentierte zusammen mit der Tochter Asys Prozess- und Reinraumtechnik eine Lösung im 3D-Siebdruck. Hier konnten die Besucher erfahren, wie der Drucker in der medizinischen sowie pharmazeutischen Industrie eingesetzt werden kann und wie er automatisiert unter reinen Bedingungen arbeitet. Zudem wurde auch die Beteiligung der Asys Group an Motives Software angekündigt. Von diesem Software-Deal will der Anlagenbauer sein Know-how ausbauen: Das Leistungsspektrum von Motives Software umfasst Produkte für die Fertigungssteuerung, das Produktionsmanagement und das Qualitätsmanagement.

Marisa Robles

Marisa Robles
Chefredakteurin Productronic

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