Sektgläser

(Bild: Hüthig)

Am 4. Messetag wird gefeiert - Kurtz Ersa wird 100

Exakt am 4. Messetag, den 18. November 2021, knallen bei Ersa die Korken am Messestand, denn das Unternehmen feiert sein 100-jähriges Bestehen auf der productronica getreu dem Motto „Yesterday, Tomorrow and Beyond“.

Mit dem ersten elektrischen Lötkolben hatte Ernst Sachs 1921 das industrielle Löten und damit eine Branche begründet, ohne die unsere heutige digital geprägte Welt undenkbar wäre. 1921 gründete er die "Erste Spezialfabrik für elektrische Lötkolben" in Berlin. Aus den Anfangsbuchstaben seines Namens bildete er den Firmennamen: Ersa war geboren. Mit zwei Handmustern seiner im Gründungsjahr patentierten Produkte machte er sich auf zur Leipziger Herbstmesse, um die ersten zur Serienreife entwickelten elektrischen Lötkolben der Weltöffentlichkeit vorzustellen. Er stieß auf großes Interesse aus dem In- und Ausland und erhielt erste Aufträge.

In den ersten Jahren nach der Patentanmeldung machte Ernst Sachs gute Geschäfte mit dem H1-Lötkolben. Grundlegende Erfindungen aus dieser Zeit, etwa der Schutzkontakt-Stecker („Schuko“), förderten die internationale Verbreitung der neuen Ersa Standardlötkolben. Ernst Sachs führte sein junges Unternehmen mit großem Einsatz, erfinderischer Fantasie und unternehmerischem Weitblick. Ständige Weiterentwicklung der Produktpalette und Ausweitung der Produktion wurden mit gesunder Risikobereitschaft vorangetrieben.

Mit dem Neuanfang in Wertheim nach Ende des Zweiten Weltkriegs nahm das Innovationstempo Fahrt auf: 1947 wurde die Urversion des Ersa 30 Lötkolbens auf der ersten Export-Messe in Hannover vorgestellt, in den 1950ern folgten die ersten leistungsgestellten Ersa Lötkolben, die bei den neuen Bauteilen und Schaltungen mit variablen Temperaturen gute Lötergebnisse ohne Lötfehler erzielten.

Der wirtschaftliche Aufschwung der Nachkriegszeit war verknüpft mit einem steigenden Bedarf an Unterhaltungselektronik wie Rundfunkempfänger, Tonbandgeräte, Fernsehgeräte. Mit Beginn der 1950er Jahre stiegen Nachfrage und Stückzahlen so rasant, dass der manuelle Aufbau elektronischer Geräte wirtschaftlich an seine Grenzen stieß. In dieser Situation erinnerte sich die Industrie an Paul Eisler, der bereits 1943 die Leiterplatte zum Patent angemeldet hatte (GB639178). Bis heute basieren modernste Leiterplatten auf seiner Erfindung. Die Einführung der Leiterplatte in die Elektronikproduktion in den frühen 1950ern ermöglichte die schnelle, reproduzierbare Herstellung elektronischer Baugruppen in hohen Stückzahlen. Das Verlöten bedrahteter Bauteile erfolgte zunächst weiter manuell. Mit steigender Zahl von Bauteilen auf den Baugruppen entpuppte sich der manuelle Lötprozess jedoch als zeitintensives Nadelöhr in den Fertigungen. Diese Herausforderung löste die englische Firma Fry´s Metals Ltd durch die Erfindung der Lötwelle im Jahr 1955, die 1958 das Patent erhielt (GB798701). Ersa erkannte schnell das Potential dieser Entwicklung und nahm 1961 Flowsolder-Lötanlagen von Fry’s Metals in den Vertrieb auf. 1968 begann die Entwicklung eigener Ersa Lötanlagen, ein entscheidender Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

Kurtz Ersa entwickelte sich seit dieser Zeit zu einem weltweit agierenden Konzern mit neun eigenen Demo-Centern, zwölf eigenen Vertriebs- und Service-Niederlassungen sowie Partnern in mehr als 70 Ländern garantiert.

Unter dem Motto „Yesterday, Tomorrow and Beyond!“ blickt Ersa zurück auf ein Jahrhundert, in dem das Unternehmen die Branche regelmäßig mit Innovationen revolutioniert hat. Zugleich schaut man nach vorn, verbindet Tradition mit Aufbruch, die erfolgreiche Gegenwart mit einer lebenswerten Zukunft, Pionierleistung mit Megatrends und Werte mit Visionen. Das Verlagsteam der productronic aus dem Hüthig Verlag gratuliert ganz herzlich zum 100. Geburtstag.

100 Jahre Ersa
Unter dem Motto „Yesterday, Tomorrow and Beyond!“ blickt Ersa auf ein erfolgreiches Jahrhundert Firmengeschichte zurück. (Bild: Ersa)

50 Jahre Erfolgs- und Firmengeschichte - Ein halbes Jahrhundert Ingun

Wer hätte 1971, als Wolfgang Karl und Werner H. Heilmann gemeinsam in Konstanz und im schweizerischen Kreuzlingen die INGenieur UNion gründeten, eine solche Erfolgsgeschichte vorhergesehen? Bereits ein Jahr später ging die Produktion von gefederten Kontaktstiften und von den ersten Prüfadaptersystemen an den Start. 1973 nahm das junge Unternehmen bereits der electronica teil. Aus damals sieben Mitarbeitenden sind inzwischen über 400 geworden. Im Laufe der Jahre wurde stark expandiert, sodass das Unternehmen nun mit 40 eigenen Standorten in 65 Ländern vertreten ist.

Ingun entwickelt, produziert und vertreibt Kontaktstifte, Prüfadapter-Kits und Ausbauzubehör. Die besondere Stärke liegt u.a. in der Hochfrequenztechnik. Als Entwicklungspartner seiner Kunden in Branchen wie Automotive, Telekommunikation und Medizintechnik sichert Ingun die Qualität elektrischer und elektronischer Produkte.

Auf die nächsten 50 Jahre!

Hauptniederlassung von Ingun in Konstanz
Seit 1971 sorgt Ingun mit passgenauen Kontaktierlösungen für die Verbindung zwischen Testpunkt und Testsystem. Mehr als 400 Mitarbeitende weltweit ermöglichen eine schnelle Verfügbarkeit.

1991: Japan „erobert“ Kelsterbach – Fuji feiert 30-jähriges Bestehen in Europa

Mit einem kleinen Vertriebsbüro in Kelsterbach war die heutige Fuji Europe bereits 1991 als direkte Niederlassung des japanischen Mutterkonzerns Fuji Corporation für den europäischen Markt zuständig. Indes betreute der Konzern bereits ein Jahrzehnt vorher schon europäische Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet heraus.

Gestartet im Jahr 1959 als Werkzeugmaschinenhersteller, verfügt Fuji Corporation heute über mehrjährige Erfahrung im Maschinenbau und im Bereich der Elektronik-Bestückungsautomaten sowie in Robotic Solutions. Der Konzern ist ein international führender Maschinenlieferant. Seit der strategischen Neuausrichtung des Mutterkonzerns, genauer gesagt seit dem zum 15. April 2018, firmiert das Unternehmen unter dem Namen Fuji Europe Corporation.

Fuji deckt alle Bereiche einer modernen Produktion im Großraum Europa ab: von hochflexiblen Bestücksystemen im High-Mix bis hin zu kompletten Bestückungslinien im High-Volume. Die innovativen Bestücksysteme aus der NXT- und AIMEX-Serie sind Fundamente der SMT-Anforderungen. Als Europazentrale ist das Unternehmen verantwortlich für die Marktentwicklung in Zentral- und Osteuropa, Afrika, Russland und im Nahen Osten. Fuji Europe zählt rund 90 Mitarbeiter und unterstützt namhafte Unternehmen aus der Elektronikbranche in den Bereichen: Sales, Service, Ersatzteillager, Customer Process Support und Logistik/Auftragsabwicklung.

Klaus Gross, Managing Director von Fuji Europe, erklärt: „Effizienz und Qualität im Bestückprozess sind globale Herausforderungen, denen wir uns als Fuji Europe seit nunmehr 30 Jahren stellen. Zu unserem 30-jährigen Jubiläum, das wir pünktlich zur productronica begehen, stehen die Anforderungen des Mittelstandes sowie der Konzerne zur Automatisierung, Digitalisierung und Flexibilisierung von Prozessen zu Gunsten der smarten Fabrik im Vordergrund. Dies zeigen wir exemplarisch auf der Messe.“

Das Team der productronic wünscht weiterhin viel Erfolg für die nächsten Jahre.

Fuji Headquarter in Kelsterbach
Das neue 3700 m² große Headquarter hat Fuji Europe zum 25. Firmenjubiläum erbaut und steht auch symbolisch für eine neue Ära der strategischen Ausrichtung. (Bild: Fuji)

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Fuji Europe Corporation GmbH

Fujiallee 4
65451 Kelsterbach
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