Luftbild vom Hauptsitz von Delo Industrie Klebstoffe im oberbayerischen Windach

Der Hauptsitz von Delo Industrie Klebstoffe im oberbayerischen Windach. Dort sind 720 von insgesamt 840 Mitarbeitern beschäftigt. (Quelle: Delo Industrie Klebstoffe)

| von Dieter Wirth

Besondere große Umsatzsteigerungen, im zweistelligen Bereich, erzielte das mittelständische Unternehmen (820 Mitarbeiter) in Japan und in Südkorea. Insgesamt erwirtschaftete der Hersteller von Klebstoffen und dazugehörigen Gerätesystemen etwa die Hälfte seines Umsatzes in Europa und Nordamerika, die andere Hälfte in Asien. China war mit einem Umsatzanteil von 35 % der größte Einzelmarkt, vor Deutschland mit 19 %. Auf Branchenebene erwiesen sich die Unterhaltungselektronik (30 %), der Automobilbereich (25 %) und die Halbleiterindustrie (20 %) als die wichtigsten Segmente.

Außerdem nahm das Unternehmen im vergangenen Jahr eine neue Produktionshalle mit einer Fläche von etwa 8.000 m² und mehreren Produktionslinien in Betrieb.

Das Geschäftsjahr 2020 war von stark unterschiedlichen Phasen geprägt. So folgte auf eine sprunghaft gestiegene Nachfrage zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr ein deutlicher Rückgang im Sommer und eine kräftige Erholung seit Herbst. „Von unseren Kunden aus der Unterhaltungselektronik sind wir gewisse zyklische Schwankungen gewohnt“, sagte Dr. Wolf Herold, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. „Im letzten Jahr hat sich das durch Corona und die Auswirkungen auf die Automobilindustrie noch einmal gesteigert.“

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