Konjunkturbarometer

Die OE-A erwartet für 2021 ein Umsatzwachstum von 13 Prozent im Vergleich zu 2020. Für 2022 soll der Umsatz auf 14 Prozent steigen. (Bild: OE-A)

Zwei Mal im Jahr werden die Mitglieder der Organic and Printed Electronics Association (OE-A), einer Arbeitsgemeinschaft im VDMA, nach ihrer Einschätzung zur Lage der Branche und der erwarteten Umsatzentwicklung befragt. Die Stimmung ist durchweg positiv. Die Corona Pandemie war 2020 ein Rückschlag für die flexible und gedruckte Elektronik, von der sie sich aber im Laufe von 2021 weitgehend erholen konnte. So erwarteten mehr als 80 % der Umfrageteilnehmer, dass die Branche bereits in 2021 wächst. Mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 13 Prozent für 2021 fällt die Prognose im Vergleich zum Februar 2021 optimistischer aus (dort wurde ein Wachstum von 11 Prozent geschätzt).

Umsatzerwartung von 14 Prozent für 2022

Die Unternehmen erfreuen sich an der zunehmenden Nachfrage aus dem europäischen und amerikanischen Markt, die Nachfrage aus Asien ist eher verhalten. Laut Umfrage rechnet die Industrie für 2022 mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Bis zum Sommer erwarten die Firmen eine Rückkehr auf das Vor-Corona-Niveau. Die Unternehmen streben ein stabiles Umsatzwachstum von 14 Prozent an. Dieses Wachstum wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette erwartet.

Laut Aussage von Dr. Klaus Hecker, Geschäftsführer der OE-A, sind die einzigen Wehrmutstropfen die Engpässe in den Lieferketten. Seiner Meinung nach werden die Unternehmen mit den erheblichen Störungen auf der Angebotsseite auch nach Covid konfrontiert sein. Nur die die angespannte Versorgungslage von Chips, Materialien und anderen Komponenten für die wichtigsten Abnehmermärkte, hat eine noch bessere Prognose verhindert. Zu den wichtigsten Abnehmern für gedruckte Elektronikanwendungen gehören zu nahezu gleichen Teilen Automotive, Medizin & Pharmazie, Unterhaltungselektronik und Bau & Architektur.

Gute Nachrichten aus den Betrieben: der Umfrage zufolge steigt der Umfang der Investitionen stark. Mehr als 85 Prozent der Umfrageteilnehmer planen ihre Investitionen in der Produktion in den kommenden sechs Monaten zu erhöhen. Auch für die Forschung sieht es gut aus, drei Viertel der Unternehmen geben an, die F&E-Aktivitäten in den nächsten sechs Monaten zu erhöhen.

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Auf der Lopec gibt es diverse Beispiele für gedruckte Elektronik. (Bild: Messe München)

Lopec 2022 live im März 2022

Die OE-A veranstaltet gemeinsam mit der Messe München vom 22.-24.03.2022 die Lopec, die führende internationale Fachmesse und den Kongress für gedruckte Elektronik. Laut den aktuellen Regelungen des Freistaats Bayerns kann die Fachmesse mit begleitendem Kongress stattfinden. Aktuell gilt die 3G Regelung für Aussteller und die 2G plus Regelung für Besucher.

Die Lopec liefert tiefe Einblicke in jene Branchen, die in der Welt der gedruckten Elektronik aktuell eine besonders wichtige Rolle spielen. Im Fokus stehen in diesem Jahr die Themen Smart Living und Mobility.

Das Thema Smart Living zeigt, wie vielfältig gedruckte Elektronik unser Alltagsleben bereichert. Der Bogen reicht dabei von Medizin und Gesundheit über Fitness bis zu Wohnkomfort und Energieerzeugung. Beispiele sind Fitnesstracker, smarte Textilien, intelligente Arzneimittelverpackungen, aufklebbare Solarfolien oder stufenlos dimmbare Fenster.

Im Bereich Mobility ist derzeit vor allem das Automobil der große Treiber. Die Lopec 2022 zeigt, dass schon in naher Zukunft Fahrzeuge von Touchpanels und Screens bis hin zu Sensoren mehr Elektronik an Board haben denn je - was allein aus Platzgründen nur noch in Form von gedruckter Elektronik realisiert werden kann. Zahlreiche Anwendungen der gedruckten Elektronik sind im Bereich Mobilität bereits im Einsatz oder stehen kurz vor der Serienreife. Parallel definieren Lösungen der 3D-strukturellen Elektronik bereits ein nächstes Level.

Das ist das Hygienekonzept auf der Lopec

  • Zutritt für Besucher nur mit 2G plus-Nachweis
    Fachbesucher müssen bei der Registrierung einen Nachweis erbringen, dass sie entweder geimpft oder genesen sind. Das geht aus der seit 24.11.2021 geltenden Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung (§4) hervor. Zudem muss ein negatives Coronatest-Ergebnis vorgelegt werden. (Anitgen-Schnelltest vorgenommen bei einer zertifizierten Teststelle oder zertifizierten Person vor dem Besuch der Veranstaltung, 24 h gültig / PCR-Test 48 Stunden gültig). Diese zusätzliche Testpflicht entfällt für Besucher, bei denen die Booster-Impfung länger als 15 Tage zurückliegt.
  • 3G Konzept für Aussteller und Servicepartner
    Arbeitnehmer, die für einen Aussteller oder einen beauftragten Servicepartner der Messe München tätig sind, benötigen für den Zutritt auf das Gelände einen gültigen 3G Nachweis. Nicht geimpfte oder genesene Personen müssen ein negatives Test-Ergebnis vorlegen. (Antigen-Schnelltest vorgenommen bei einer zertifizierten Teststelle oder zertifizierten Person vor dem Besuch der Veranstaltung, 24 h gültig / PCR-Test 48 Stunden gültig).
  • FFP2 Maskenpflicht auf dem gesamten Messegelände
    Im Hinblick auf die Infektionsschutzmaßnahmen ist der Zutritt nur mit einer zusätzlichen FFP2-Maske möglich.
  • Während der gesamten Veranstaltung ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, einzuhalten.

Die Autorin

Petra Gottwald, Chefredakteurin productronic, nach Unterlagen von OE-A und Messe München

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