Viel Potenzial

Die Möglichkeiten dieses Systems sind wirklich vielversprechend: Mit einer zusätzlichen Verbindung zum Navigationssystem wäre es sogar theoretisch möglich, vor einer Diskothek durchaus einen emotional röhrenden Power-Sound zu produzieren, während das gleiche Fahrzeug vor einem Krankenhaus oder einer Schule automatisch in einen Flüstermodus wechselt. Dies ist sicherlich eine sehr extreme Applikation, aber sie zeigt, dass es beispielsweise auch möglich ist, den aktuellen Sound des Fahrzeugs von der Stimmung des Fahrers abhängig zu machen. In Demofahrzeugen zeigte Eberspächer, wie das Umschalten zwischen mehreren vordefinierten „Klangteppichen“ funktioniert: Sowohl innerhalb des Fahrzeugs als auch außerhalb waren eindrucksvolle Unterschiede im Klang deutlich wahrnehmbar.

Das Campbell-Diagramm zeigt deutlich, wie stark sich der Klang eines Sechszylinder-Dieselmotors mit aktivem Sound-Design im Vergleich zu einem Seriensystem verändern lässt.

Das Campbell-Diagramm zeigt deutlich, wie stark sich der Klang eines Sechszylinder-Dieselmotors mit aktivem Sound-Design im Vergleich zu einem Seriensystem verändern lässt. Eberspächer

Auch für eine Erweiterung der Sound-Funktionalitäten im Interieur ist das Unternehmen bereits gerüstet, denn das ActiveSound-Steuergerät verfügt bereits über eine Zweidraht-Schnittstelle, die sich direkt mit dem Infotainment-System verbinden lässt.

Derzeit arbeitet Eberspächer auch daran, die ActiveSound-Aktuatoren in Zukunft noch leichter zu machen, indem Materialien wie beispielsweise Titan, Aluminium, Kunststoff oder CFK-Verbundwerkstoffe zum Einsatz kommen. So weist beispielsweise ein aus CFK-Material gefertigter Prototyp mit 8-Inch-Lautsprecher für Renn-Applikationen eine Masse von gerade einmal 300 g auf, während die Masse des aktuellen Serien-Lautsprechers mit 6,5 Inch/Zoll Durchmesser derzeit 3 kg beträgt.

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