Die SMT Hybrid Packaging blickt nach drei intensiven Veranstaltungstagen auf eine gelungene Fachmesse zurück.

434 internationale Aussteller präsentierten sich auf einer Fläche von 26.400 m², welche umfassend alle technischen Prozesse bei der Herstellung elektronischer Baugruppen abbildeten. Damit hat die Fachmesse wieder mehr Zuspruch seitens der Aussteller erfahren, als noch im Vorjahr: 2017 gaben sich 420 Unternehmen ein Stelldichein. Stellvertretend für die Branche bestätigt Stefan Janssen, Assistent der Geschäftsführung von Fuji Europe Corporation, den frischen Esprit, der während der Messe herrschte und merkt weiter an: „Für uns ist die SMT Hybrid Packaging extrem wichtig, um Kontakte in unserem Hauptvertriebsgebiet, Mitteleuropa, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Ich behaupte zu sagen: wer nicht hier ist, der ist am Markt nicht sehr erfolgreich.“

Bildergalerie
Schlange stehen zum Messeauftakt: Die SMT Hybrid Packaging 2018 kennzeichnete sich durch gute Stimmung bei den Ausstellern und einer extrem hohen Fachbesucherqualität aus.
Zum dreifachen Jubiläum (50 Jahre Koenen, 15 Jahre Christian Koenen und 5 Jahre Siebtechnologie) lud Christian Koenen am Mittwochabend zur Standparty ein.
Auch Mutter Isabella Koenen, die 1968 das Unternehmen mit Ihrem Mann gründete, ließ sich die ausgelassene Feier nicht entgehen. Im Bild: Werner Eckert von Siemens.
Mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Elektronikfertigungsbranche qualifizieren Andreas Löhnert mit seinem Unternehmen Löhnert Industriebedarf als kompetenten Lösungsanbieter.
Anthula Parashoudi von Mesago Messe Frankfurt, will beflügelt vom Erfolg in die nächste SMT-Epoche starten: „Aus SMT Hybrid Packaging wird SMTconnect: Lösungen für elektronische Baugruppen und Systeme.“
Trotz leicht reduzierter Fachbesucheranzahl hatten die Aussteller der SMT-Messe gut zu tun, wie hier auf den Messestand von ASM Assembly Systems.
Warmlaufen für die WM 2018: Mit den Farben der Nationalelf lässt sich leichter mitfiebern. Im Bild: Gabi Zeitträger von GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.

Jedoch: Flanierende Messebesucher, die sich abseits ihres berufsbedingten Interesses informieren wollten? Fehlanzeige! Und diesen Umstand bemängelten denn auch einige Aussteller. Auch dass weniger Besucher dem Ruf nach Nürnberg folgten, war nicht zu übersehen. In der Tat zählte Mesago letztes Jahr noch 15.156 internationale Besucher, während es dieses Jahr knapp 12.000 waren.

Dennoch: Über die extrem hohe Qualität der Fachbesucher waren alle Aussteller erhaben. So kamen viele der Fachbesucher mit konkreten Anfragen oder auch Problemen an die Messestände, brachten Leiterplatten, Baugruppen oder Schaltungslayouts mit, um Lösungsansätze besser diskutieren zu können. So mancher Vertragsabschluss war ebenfalls dabei.

Mit neuem Namen zum Shootingstar: SMTconnect geht 2019 an den Start

Da hat Anthula Parashoudi, verantwortliche Bereichsleiterin von Mesago Messe Frankfurt, bei solch positiver Resonanz gut Lachen: „Wir sehen die Fachmesse SMT Hybrid Packaging ganz klar als lösungsorientierten Impulsgeber, die der Community optimale Bedingungen bietet, um verstärkt miteinander in den Austausch zu treten und gemeinsam die aktuellen Herausforderungen in der Mikroelektronik zu bewältigen.“

Das sei auch die Motivation, die etablierte Veranstaltung ab 2019 mit neuem Namen starten zu lassen, erläutert sie weiter. „Aus SMT Hybrid Packaging wird SMTconnect: Lösungen für elektronische Baugruppen und Systeme.“ Der neue Veranstaltungsname beschreibt laut Parashoudi in „einem Wort den Kern der Veranstaltung“ und spiegelt wider, was diese kennzeichnet: „Die SMTconnect bringt sowohl Menschen als auch Technologien aus den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Dienstleistung und Anwendung mikroelektronischer Baugruppen und Systeme zusammen und schafft so wichtige und wertvolle Verbindungen.“

Außerdem sollen auf der SMTconnect entwicklungsfähige Themen stärker in den Fokus gerückt werden. 2019 wird das Thema „Electronic Manufacturing Services“ erweitert, verspricht Parashoudi. Die SMTconnect findet vom 07. bis 09.05.2019 in Nürnberg statt.