Die beiden Fritsch-Geschäftsführer Dr. Jost Baumgärtner (links) und Matthias Sester

Die beiden Fritsch-Geschäftsführer Dr. Jost Baumgärtner (links) und Matthias Sester sehen im Medtech-Markt Chancen zur Expansion. Fritsch

Dazu zählen auch jene für aktive und implantierbare Geräte. „Die Tatsache, dass Medizintechnik entwickelnde und produzierende Unternehmen in Deutschland und Europa vornehmlich mittelständisch geprägt sind, birgt für EMS-Dienstleister, wie wir es sind, die Chance, mit diesem seit Jahren beständig wachsenden Markt zu expandieren“, erklärt Geschäftsführer Matthias Sester die Entscheidung, sich der medizintechnischen Zertifizierung unterzogen zu haben. „Die geforderten Stückzahlen sind überschaubar, das ist nichts für Fernost. Zudem spielt der Preis während der Entwicklung eine eher untergeordnete Rolle. Was OEMs verlangen, ist eine gewisse Wendigkeit in der Designphase, Zuverlässigkeit in der Fertigungsqualität und das richtige Gespür, die Time-to-Market-Vorgaben einhalten zu können“, erläutert Sester. Von derzeit 560 Unternehmen in der DACH-Region fertigen bislang nur gut 70 nach DIN EN ISO 13485, die die Medizintechnik für die Elektrofertigung vorschreibt.