Sick: Der absolute Singleturn-Encoder AFS60 und der absolute Multiturn-Encoder AFM60 sind rotative Sensoren zur Weg-, Winkel-, Geschwindigkeits- und Positionserfassung und verfügen als erste Sensoren dieser Art sowohl über einen aktiven Webserver als auch über Funktionsblöcke für die Feldbusintegration. Mit dem passwortgeschützten Webserver und den Funktionsbausteinen speziell für die Integration in die Steuerungen RSLogix und Compactlogix bieten sie extreme Fehlersicherheit bei der Installation etwa in Handlingssystemen, Produktionsmaschinen, Drucksystemen oder Mess- und Prüfeinrichtungen.In dem Augenblick, in dem die Encoder an die Steuerung angebunden sind, senden sie die werksseitig vorkonfigurierten Parameterwerte wie z. B. die Gerätebezeichnung, die Seriennummer, die MAC-Adresse, die Firmware-Version, die Auflösung, Dreh- bzw. Zählrichtung oder das Geschwindigkeitsformat an die Steuerung. Die Übertragung wird zyklisch wiederholt. Ausgehend von den werksseitig vorinstallierten Parametern lassen sich die Ethernet/IP-Encoder bei der Inbetriebnahme wie auch später im Anlagenbetrieb frei und damit flexibel programmieren. Anwender können die Parameter beispielsweise bei einer Formatverstellung oder einem Chargenwechsel per Webserver direkt über die Bedienoberfläche der Maschine ändern, ohne dabei in die Programmstruktur der Steuerung einzugreifen. Auch die Wartung durch Servicetechniker erfolgt über das Bedienpanel der Maschine. Ohne steuerungsspezifische Kenntnisse lassen sich Parameter wie die Preset-Werte oder die Auflösung pro Umdrehung überschreiben, die Drehrichtung ändern, die Skalierungs- und die Rundachsfunktion jeweils aktivieren oder abschalten und das Geschwindigkeitsformat verändern. Besonderes Merkmal des AFM60 ist eine per Mausklick aufzurufende Rundachsfunktion, etwa bei Rundtischen und Antrieben mit Über- oder Untersetzungsgetrieben. das spart Zeit und Kosten bei der Maschinenintegration. Alternativ zur Parametrierung über den Webserver bieten beide Encoder als einzige die Möglichkeit, Einstellungen mit Hilfe von Funktionsblöcken über die Steuerung vorzunehmen. Es lassen sich aber nicht nur vorinstallierte Parameter wie Auflösung, Zählrichtung oder Geschwindigkeitsformat direkt von der Steuerung aufrufen, auslesen und z. T. auch beschreiben. Die Funktionsblöcke erlauben auch eine unerreicht leichte Einrichtung von Diagnosefunktionen, die die Ausfallsicherheit optimieren und die Anlagenverfügbarkeit steigern.

Motek 2013, Halle 3, Stand 3309