Sharp erweitert sein Angebot an Entfernungsmesssensoren mit zwei kompakten Sensoren speziell für batteriebetriebene Anwendungen. Anwendungsschwerpunkte sind dabei automatische Sanitäranlagen, bei denen ein Netzanschluss entweder nicht zur Verfügung steht oder aus Sicherheitsgründen nicht gelegt werden kann. Die beiden mit Eingangsspannungen zwischen 2,7 und 6,2 V arbeitenden Sensoren GP2Y0D805Z0F und GP2Y0D810Z0F sind nach Angaben von Sharp branchenweit die ersten, die mit einem externen Standby-Pin ausgestattet sind, der es ermöglicht den Sensor in einen Ruhezustand zu schalten und dabei die benötigte Stromaufnahme auf typisch 5 µA zu senken. Dank dieser Funktion lässt sich z.B. bei durchschnittlichem Gebrauch eines Wasserhahns die Lebensdauer einer handelsüblichen Batterie auf bis zu fünf Jahre verlängern. Mithilfe des Pins könnte so zum Beispiel auch die tägliche Betriebsdauer eines Sanitärgerätes auf eine bestimmte Anzahl von Stunden eingeschränkt werden. Die Sensoren, in denen Sender und Detektor integriert sind, erkennen Abstände von 5 cm bzw. 10 cm und weisen Abmessungen von 13,6 x 7,95 x7,0 mm3 auf. Sensoren von Sharp messen nicht die Intensität, sondern arbeiten nach dem trigonomtetrischen Prinzip, denn sie erfassen den Einfallswinkel des reflektierten Lichts, um so die Messung unabhängig von Farbe und Oberflächenstruktur des Messobjekts durchzuführen.

348ei0607