Mittelfristige Ziele erreicht
Als Partner für die elektrische Ausrüstung von Maschinen und Anlagen versteht Schneider Electric seine Aufgabe darin, den Maschinenbauer über alle Phase des Lebenszyklus seiner Maschinen zu begleiten. Kundenspezifische Automationslösungen und adäquate Dienstleistungen sollen ihn in allen Phasen der Wertschöpfungskette unterstützen, von der Konzeption, Herstellung, Verkauf der Maschinen bis hin zur Wartung und Instandhaltung im Produktionsprozess.
Solide Entwicklung
Der weltweit tätige Spezialist in Energie-Management und Automation hat nun im Rahmen einer Pressekonferenz am 2. April Bilanz gezogen. „Wir haben das Jahr 2008 mit einem organischen Wachstum von 6,6 %, einer Gewinnmarge von 15 % und einer soliden Entwicklung des freien Cash Flow abgeschlossen. Der strategische Umbau des Unternehmens wird auch zukünftig fortgesetzt, und zwar auf der Basis des neuen Unternehmensprogramms One, das bis 2011 gültig ist. Ein wesentlicher Punkt dieses Programms wird die Anpassung der Kostenstrukturen der Gruppe an die veränderten Rahmenbedingungen sein. Mit seiner ausgeglichenen Bilanz und dem tragfähigen Geschäftsmodell wird Schneider Electric aus dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Tief mit einer gestärkten Wettbewerbsposition hervorgehen“, bemerkte Jean-Pascal Tricoire, Vorstandsvorsit-zender von Schneider Electric. Der Umsatz stieg um 5,8 % auf 18,311 Mrd. EUR auf Basis der aktuellen Struktur und Wechselkurse, das organische Wachstum betrug 6,8 %.
Leistung auf kleinstem Raum
Auf der Hannover Messe 2009 war Schneider Electric nicht vertreten, doch stellte man mit der neuen Servoantriebs-Plattform Lexium 32 eine Servo-Familie vor, die drei Antriebs-Modelle, zwei Motor-Baureihen sowie eine intelligente Auswahl von Optionen und Zubehör umfasst. Die drei verschiedenen Antriebs-Bauformen Compact, Advanced und Modular ermöglichen ein einfaches Anpassen an die jeweiligen Anforderungen des Maschinenherstellers. Sie decken den Leistungsbereich von 0,2 bis 7 kW ab. Die Antriebe sind äußerst kompakt. Mit einer verfügbaren Leistungsdichte von 584 W/l benötigen sie wenig Platz im Schaltschrank. Das spart Kosten und ermöglicht eine kompakte Maschinenkonstruktionen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Überlastfähigkeit von 400 % und ein Verhältnis von Spitzen- zu Dauerstrom von 4 bei Antrieben bis 3 A bzw. 4 bei den größeren Bauformen. Dies eröffnet zwei Möglichkeiten: Zum einen kann in vielen Fällen bei der Dimensionierung auf einen kleineren Antrieb zurückgegriffen werden, da Lastspitzen über die hohe Überlastfähigkeit abgefangen werden. Zum anderen lässt die Überlastfähigkeit der Antriebe eine höhere Spitzenleistung und Dynamik zu und damit eine Steigerung der Produktivität einer Maschine.