Wenn es nach dem Mobility Report von Ericsson geht, dann soll die Anzahl mobiler Breitbandanschlüsse pro Tag um eine Million steigen. Die Studie geht davon aus, dass bis 2022 die Zahl der mobilen Breitbandanschlüsse um 2,6 Milliarden weltweit ansteigen wird. So soll der durch Smartphones produzierte mobile Datenverkehr bis Ende 2022 auf 66 Exabyte pro Monat steigen, was einer Milliarde Gigabyte entspricht.

Der Mobility Report in Kürze.

Der Mobility Report in Kürze. Ericsson

Bereits jetzt ist der Anstieg enorm. Der Datenverkehr im Mobilfunksegment verzeichnet den größten Zuwachs seit 2013. Beispielsweise stieg der mobile Datenverkehr zwischen Quartal 2 2016 und Quartal 2 2017 um 70 Prozent. Als Grund dafür nennt der Mobility Report die Verbreitung von Smartphones sowie einen einfachen Zugang zu mobilen Internetdiensten.

LTE laut Mobility Report auf dem Vormarsch

2018 soll der LTE-Standard (Long Term Evolution) dann der am meisten genutzte Standard sein und damit die GSM-Technik (Global System for Mobile Communications) als größte Zugangstechnologie bei den Vertragskunden ablösen. Nach nur fünf Jahren nutzen rund 2,5 Milliarden Kunden den LTE-Standard. Im Vergleich: Der 3G-Standard brauchte rund acht Jahre, um die gleiche Marktdurchdringung zu erreichen. Allein im ersten Quartal 2017 kamen 250 Millionen neue LTE-Verträge hinzu.

Als Nachfolger für den 4G-Standard steht bereits 5G fest. Vor 2020 soll die Technologie aber nicht auf den Markt kommen. Der Mobility Report rechnet aber damit, dass bis 2022 dann eine halbe Milliarde Menschen 5G-Verträge nutzt.